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Artikel vom 18.05.2017 | zurück zur Übersicht

Theo Lampe erhält Landschaftsmedaille

 Diakonie-Vorstand Thomas Feld (von links) freut sich, dass Theo Lampe von Landschaftspräsident Thomas Kossendey mit der Ehrenmedaille der Oldenburgischen Landschaft ausgezeichnet wurde. Foto: Frerk Hinrichs, Diakonisches Werk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg e.V.
Diakonie-Vorstand Thomas Feld (von links) freut sich, dass Theo Lampe von Landschaftspräsident Thomas Kossendey mit der Ehrenmedaille der Oldenburgischen Landschaft ausgezeichnet wurde. Foto: Frerk Hinrichs, Diakonisches Werk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg e.V.

Oldenburgische Landschaft würdigt Migrationsfachmann

Vor der Diakonischen Konferenz in Oldenburg hat der Präsident der Oldenburgische Landschaft, Thomas Kossendey, dem langjährigen Diakonie-Mitarbeiter und Migrationsfachmann Theo Lampe am 17. März die Landschaftsmedaille verliehen. Lampe hat sich beinahe vier Jahrzehnte lang in der Diakonie sozial engagiert und sich besonders in der Migrations-, Integrations- und Flüchtlingssozialarbeit große Verdienste erworben.

„Theo Lampe hat viele Fremde in Oldenburg willkommen geheißen und dafür gearbeitet, dass Fremde zu Freunden wurden und in Oldenburg ihre Heimat finden konnten“, so Landschaftspräsident Kossendey im Rahmen der Ehrung. „Er hat nicht nur den Menschen, die zu uns gekommen sind, einen unschätzbaren Dienst erwiesen, sondern uns allen zusammen, indem er den Neubürgern unsere Werte, Kultur und Sprache nahegebracht hat.“

Lampe hat erlebt, wie Migration durch Flüchtlinge und Vertriebene das Oldenburger Land in den 50er Jahren veränderte. „Dabei war zu sehen, wie Ablehnung und Ausgrenzung durch gegenseitiges Vertrauen allmählich überwunden wurden“, berichtet Lampe und stellt fest: „Integrationserlebnisse sind Heimaterfahrungen. Sie brauchen eine große Portion Gelassenheit und die Mithilfe der Einheimischen, die die Zugewanderten aufnehmen müssen. Aber auch die Neubürger sollten einen Willen zur Integration zeigen, unsere Sprache lernen und unsere Kultur akzeptieren.“

„Es ist wichtig, dass Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen, in ihrer kulturellen Besonderheit wahr- und ernst genommen werden,“ sagte Diakonie-Vorstand Thomas Feld und ergänzte: „Sie sollen aber auch die kulturellen Traditionen Deutschlands und des Oldenburger Landes kennen und mit ihnen vertraut werden können.“ In diesem Sinne stellte Kossendey in seiner Laudatio fest: „Ein gegenseitiger kultureller Austausch schafft etwas positives Neues, von dem alle etwas haben.“

Termine der Oldenburgischen Landschaft

20.11.2017
Sitzung der AG Museen und Sammlungen um 10 Uhr im LMO

Sitzung des Beirats um 16 Uhr im Akademiehotel Rastede

22.11.2017
Geschäftsstelle geschlossen

05.12.2017
Sitzung der AG Niederdeutsch um 16 Uhr in der Geschäftsstelle