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Artikel vom 24.06.2019 | zurück zur Übersicht

Ausstellung im Elisabeth-Anna-Palais

Eugenia Gortchakova: froid inattendu, 1991 Acryl/Leinwand
Eugenia Gortchakova: froid inattendu, 1991 Acryl/Leinwand

Eugenia Gortchakova - die frühen Bilder

Das Sozialgericht Oldenburg und die Arbeitsgemeinschaft Kunst in der Oldenburgischen Landschaft (AG Kunst) zeigen im Elisabeth-Anna-Palais die Ausstellung die „Eugenia Gortchakova - die frühen Bilder“

Die freie, abstrakte, doch an landschaftliche Züge angelehnte Malerei von 1990 und 1991 von Eugenia Gortchakova, die bisher im Oberlandesgericht gezeigt wurde, ist jetzt für knapp zwei Monate bis zum 14. August im Elisabeth-Anna-Palais zu besichtigen, dem Sitz des Sozialgerichts Oldenburg.

Die Ausstellung umfasst zunächst Arbeiten aus Moskauer Zeit im Herbst 1990. Sie zeigt darüber hinaus, wie sich die Malerei dann im Rahmen eines halbjährlichen Stipendiums 1991 in Paris zu einem Farbenfest entwickelt. Darin verbindet sich die Freude über eine solche Auszeichnung und die Erwartung einer Begegnung mit einem Zentrum der europäischen Kunst mit ersten Reflexen auf die klassische Pariser Kunstszene. Hier ist etwa an die berühmten Werke von Manet und Monet zu denken. Tatsächlich hat der Paris-Aufenthalt die Malerei der russischen Künstlerin dann aber unter dem ideellen Einfluss des polnischen Künstlers Roman Opalka vollkommen verändert, wie an den immer feinzelliger werdenden Pinselstrichen in den Bildern zu sehen ist, ohne dass die Farbkraft dabei nachgelassen hätte.

Ausstellungsort: Sozialgericht Oldenburg - Elisabeth-Anna-Palais, Schloßwall 16, 26122 Oldenburg. Ausstellungsdauer: bis zum 14. August. Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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