Kooperationsprojekte

Netzwerkprojekt "1918/18 - Revolution im Nordwesten"

Tagungsband „1918/19 – Revolution im Nordwesten: Demokratischer Aufbruch im Nordwesten“
Tagungsband „1918/19 – Revolution im Nordwesten: Demokratischer Aufbruch im Nordwesten“

Zusammenbruch, Umbruch und Aufbruch. 1918/19 – Revolution im Nordwesten

Zusammenbruch, Umbruch und Aufbruch sind die wohl prägnantesten Schlagworte, mit denen die politischen Ereignisse der Jahre 1918/19 im Deutschen Reich beschrieben werden können. Der Zusammenbruch des Kaiserreichs und somit der Monarchie, auch der moralische Zusammenbruch durch die endgültige Kriegsniederlage, die in dem als Schmach empfundenen Versailler-Vertrag manifestiert wurde, müssen ohne Zweifel als Zäsur gesehen werden.

Der hundertste Jahrestag dieser Ereignisse birgt aber immense Strahlkraft. Gerade für den Nordwesten hat die Novemberrevolution eine herausgehobene Bedeutung. Hier, genauer in Wilhelmshaven, entsprang der revolutionäre Funke, der sich über Kiel und Berlin in ein Lauffeuer wandeln sollte und den Adel im gesamten Deutsche Reich zur Abdankung drängte. Der Nordwesten ist Ausgangspunkt und Schauplatz zugleich, die Relevanz folglich eine besondere. Unterschiedlichen Ausprägungen und Verläufe der Novemberrevolution sind hier brennglasartig zu sehen.

Das Projekt „1918/19 –Revolution im Nordwesten“ fand im Jahr 2018 bis Mitte 2019 im gesamten Nordwesten statt. Die VEranstaltungen wurden zusammengefasst unter www.revolution-nordwest.de.

Aus den mehr als 60 Veranstaltungen, Ausstellungen und Aufführungen wurde ein Tagungsband „1918/19 – Revolution im Nordwesten: Demokratischer Aufbruch im Nordwesten“ erstellt. Er ist eine wichtige Dokumentation und Zusammenfassung des bisherigen lokalhistorischen Forschungsstandes. Der Lokalsender Oeins widmete darüber hinaus am 16. November 2018 die Sendung Forum Geschichte dem Netzwerkprojekt und den bis dato stattgefundenen größeren Veranstaltungen.

Die Kulturlandschaft im Nordwesten wurde in diesen eineinhalb Jahren um ein spannendes Großprojekt bereichert, welches die historischen Dimensionen der Revolution vielfältig und wissenschaftlich beleuchtete.


Sehnsucht Europa – Zusammenfinden (2018)

Sehnsucht Europa - Zusammenfinden - Sehnsucht Europa - Zusammenfinden
Sehnsucht Europa - Zusammenfinden
Austellungsimpressionen, Foto: Oldenburgische Landschaft - Die Ausstellung zeigt die individuellen Ergebnisse von in Fotografien, historischen Dokumenten, Erinnerungsgegenständen, persönlichen Interviews und künstlerischen Objekten. Foto: Oldenburgische Landschaft
Foto: Oldenburgische Landschaft
Die Ausstellung zeigt die individuellen Ergebnisse von in Fotografien, historischen Dokumenten, Erinnerungsgegenständen, persönlichen Interviews und künstlerischen Objekten. Foto: Oldenburgische Landschaft
Foto: Oldenburgische Landschaft

Was wünschen wir uns für ein gutes Zusammenleben? Wann fühlen wir uns willkommen? Was bedeutet „Heimat“? Und ist das Leben in Vielfalt bereits alltäglich? Mit diesen Fragen haben sich Museen und Kulturschaffende zusammen mit Menschen unterschiedlicher Herkunft in Bremen, Delmenhorst, Lohne, Oldenburg und Syke beschäftigt.

Die Wanderausstellung zeigt die individuellen Ergebnisse dieser Begegnungen, in Fotografien und Dokumenten, Erinnerungsgegenständen, persönlichen Interviews und künstlerischen Objekten. Die Ausstellung wird an fünf verschiedenen Orten gezeigt. Sie wurde von Oldenburgischen Landschaft initiiert und ist Teil des Projekts „Sehnsucht Europa“.

Das Projekt wird von der Metropolregion Nordwest, dem Senator für Kultur Bremen, Stadtkultur Bremen e.V. und der Oldenburgischen Landschaft gefördert. Projektträgerin ist die Oldenburgische Landschaft. Das Sehnsuchts-Mobil wird von der Europäischen Kommission (Vertretung in Deutschland) unterstützt.

Weitere Informationen zum Projekt und die aktuellen Termine finden Sie unter www.sehnsuchteuropa.de


Bestandsaufnahme „Kultur und Integration in der Metropolregion Nordwest“ (2015/16)

Foto: dieter_sch_tz/pixelio.de
Foto: dieter_sch_tz/pixelio.de

Die Oldenburgische Landschaft hat mit Unterstützung durch die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe der Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg eine Erhebung bei Kulturinstitutionen und -vereinen in der Metropolregion Nordwest durchgeführt. Dabei stand die Frage im Vordergrund, inwieweit die Institutionen und Vereine mit Migranten, die schon länger hier leben, und Migrantenselbstorganisationen zusammenarbeiten beziehungsweise sich in anderer Form den Themen Migration und kulturelle Vielfalt widmen.

Die Befragung, die sich an Museen, Kulturzentren, Theater, Heimatvereine und weitere richtete, erfolgte von September 2015 bis Februar 2016. Gefördert hat das Projekt die Metropolregion Nordwest.

Hier geht es zu den Ergebnissen der Bestandsaufnahme.


Gewässerwoche Jaderegion „Die Jade verbindet!“ (2017)

Über das Wasser und über die Gewässer ist alles in der Jaderegion miteinander verbunden: die Natur und Landschaften, die Siedlungen und Menschen, der Handel, die wirtschaftliche Tätigkeit und die Landwirtschaft. Vom 14. bis 21. Mai 2017 fand deshalb die „Gewässerwoche Jaderegion“ statt.

Exkursionen, Ausstellungen, spielerische Aktionen, Wettbewerbe, Veranstaltungen oder Sportevents für Jung und Alt unter dem Motto “Die Jade verbindet!”.

www.gewaesserwoche.de

Initiator und Veranstalter der Gewässerwoche ist die Kommunale Umwelt-Aktion U.A.N. zusammen mit einer regionalen Steuerungsgruppe. Hauptsponsor der Gewässerwoche ist die Gewässerschutzstiftung des OOWV. Als weitere Sponsoren engagieren sich die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO ) und die Papier- und Kartonfabrik Varel.

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