Kulturnetzwerke

Kulturrat Oldenburg

Die Mitglieder des Kulturrat Oldenburg auf der Sitzung zum 10jährigen Jubiläumim Prinzenpalais in Oldenburg 2015.
Fotos: Jörgen Welp, Oldenburgische Landschaft
Die Mitglieder des Kulturrat Oldenburg auf der Sitzung zum 10jährigen Jubiläum im Prinzenpalais in Oldenburg 2015.
Fotos: Jörgen Welp, Oldenburgische Landschaft

Kulturelle Vernetzung im Oldenburger Land

Der Kulturrat Oldenburg besteht in diesem Jahr seit 2005. Im Kulturrat Oldenburg sind die kulturellen Institutionen des ehemaligen Freistaates Oldenburg vertreten, die mit der Eingliederung des Freistaates 1946 in das neu gegründete Land Niedersachsen an dieses übergegangen sind und heute dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstehen. Im Einzelnen sind dies:

  • das Oldenburgische Staatstheater
  • das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg
  • das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg
  • die Landesbibliothek Oldenburg
  • das Niedersächsische Freilichtmuseum Cloppenburg.

Außerdem sind das MWK und die Oldenburgische Landschaft Mitglieder im Kulturrat Oldenburg, das Niedersächsische Landesarchiv – Standort Oldenburg, die Museen, Sammlungen und Kunsthäuser der Stadt Oldenburg und das Schlossmuseum Jever im Kulturrat Oldenburg vertreten.

Hauptaufgabe des Kulturrats Oldenburg ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Institutionen.

Im Besonderen hat der Kulturrat Oldenburg Marketingmaßnahmen für die oldenburgische Kultur initiiert. Darüber hinaus hat zusammen mit den oldenburgischen Kulturinstitutionen verschiedene gemeinsame Projekte umgesetzt, und zwar die Ausstellungen „Expressionismus – Aufbruch in die Moderne“ (2008), „Alles fließt – Zur Kulturgeschichte des Wassers“ (2010) und „Euer Garten ist die Welt – 200 Jahre Schlossgarten Oldenburg (2014).

Ein weiteres Projekt des Kulturrats Oldenburg betrifft die Digitalisierung historischer oldenburgischer Theaterzettel.

Im Jahr 2018 wurden mehr als 1.500 oldenburgische Münzen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert im Online-Münzkataloübernehmeng KENOM (Kooperative Erschließung und Nutzung der Objektdaten von Münzsammlungen) zugänglich gemacht. Einen Artikel dazu lesen Sie im Kulturland Oldenburg Nr. 175 (1.2018)

 


„Kulturnetzwerk Ostfriesland“

Das „Kulturnetzwerk Ostfriesland“ wurde im Jahr 2006 als Kooperation von großen Kukltureinrichtungen und der Ostfriesland Torusimus GmbH gegründet und versanstaltet alle drei Jahre kulturtouristischen Themenjahre.

Die Gründungsmitglieder des „Kulturnetzwerk Ostfriesland“ waren:

Kunsthalle Emden
Kunsthalle Wilhelmshaven
Landesbühne Niedersachsen Nord
Museumsdorf Cloppenburg/Niedersächsisches Freilichtmuseum
Oldenburgische Landschaft
Organeum Weener
Ostfriesische Landschaft
Ostfriesisches Landesmuseum Emden
Ostfriesland Tourismus GmbH
Park der Gärten, Bad Zwischenahn
Schlossmuseum Jever

Bei der Kooperation handelt es sich um ein Marketinginstrument, das die Regionen Ostrfriesland, den nördlichen Teil des Oldenburger Landes und das nördliche Emsland als "Ostfriesische Halbinsel" darstellt.


Die vergangenen Themenjahre

"Garten Eden 2007"

32 ostfriesische Kultureinrichtungen
Der Schwerpunkt lag auf einer Ausstellungsreihe zu "Garten Eden". Die Ausstellung „Garten Eden – Der Garten in der Kunst seit 1900“ in der Kunsthalle in Emden war namensgebend und iniitierend für die Reihe der Themenjahre.

350.000 Besucher in der Region und 2008 die Erklärung Ostfrieslands zur "Modellregion für Kulturtourismus" sind die Erfolgszahlen.

"Abenteuer Wirklichkeit 2010"

Über 100 Ausstellungen, Theateraufführungen, Konzerte, Führungen und viele Mitmachaktionen spielten 2010 mit den verschiedenen Facetten des Realismus - mit „Augentäuschungen", „Schein oder Wirklichkeit" und mit der Frage „Wirklich wahr? Echt!".

"Land der Entdeckungen 2013"

Die namengebende Ausstellung zum Themenjahr fand 2013 im Ostfriesischen Landesmuseum in Emden mit dem gleichnamigen Titel „2013 – Land der Entdeckungen. Die Archäologie des friesischen Küstenraums“ statt.SChwerpunkt des Themenjahres waren die archäologische Forschung im nordwesteuropäischen Küstenraum.

Rund 478.000 Besucher nahmen am Themenjahr teil. Beteiligt waren insgesamt ca. 3.000 Personen.

Darüber hinaus haben sich aus dem Netzwerkprojekt zahlreiche weitere Kooperationen, wie z.B. „Reise ins jüdische Ostfriesland“, „Alter Hafen Weener“ oder „Akademie Dangast“, gegründet.

"Land der Entdeckungen 2016"

 Die Oldenburgische Landschaft beteiligte sich erstmals aktiv an den Projekten, ebenso wie die Emsländische Landschaft. 

Parrallel wurden die Beziehungen zu niederländischen Kooperationspartnern aufgebaut. Daraus entstqadn beispieslweise die Veranstaltung "Boreas".

Im Jahr 2019 fand kein regionenübergreifendes Programm statt.


Thementag "Geest" im Land der Entdeckungen (2016)

 „Übergänge. Vom Moor zur Geest. Ein Busspaziergang“ – Ein Erlebnistag im „Land der Entdeckungen 2016“

Gemeinsam mit dem Kunst- und Kulturkreis Rastede und dem Gemeindearchiv Rastede lud die Oldenburgische Landschaft zum Thementag „Geest“ im Land der Entdeckungen ein. Unter dem Motto „Übergänge. Vom Moor zur Geest. Ein Busspaziergang“ lernten die Teilnehmer am 14. Juli 2016 die Geest mit ihren Besonderheiten kennen.

Das Themenjahr „Land der Entdeckungen 2016“ beschäftigtt sich mit den Landschaftstypen Marsch, Moor, Geest und Watt in der Weser-Ems-Region. Die vier Kooperationspartner (Oldenburgische, Ostfriesische und Emsländische Landschaft sowie die Nationalparkverwaltung Wattenmeer) begleiteten das ganze Jahr hindurch 40 Projekte zu diesem Thema und setzen sich mit der Region vor Ort auseinander. Im Rahmen des Themenjahrs veranstaltete jeder Kooperationspartner einen besonderen Erlebnistag zu einem der vier Landschaftstypen, die Oldenburgische Landschaft zum Landschaftstyp „Geest“.

Der Thementag „Geest“ bot einen Busspaziergang entlang des Geestrückens von Oldenburg über Wahnbek und Loy nach Rastede. Die Bustour führt zu verschiedenen Stationen, an denen die Teilnehmer mit Führungen, Besichtigungen und Spaziergängen die Geest erkunden. Zum Abschluss geht es in das Palais Rastede.

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Gartenstraße 7
26122 Oldenburg

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Telefax: 0441 - 77 91 8 -29

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