Medienprojekte

LAND.schafft.KULTUR - Filmportraits

Filme über Kultureinrichtungen im ländlichen Raum

LAND.schafft.KULTUR. – so lautet der Titel eines Gemeinschaftsprojektes der Oldenburgischen Landschaft und des Senders OLDENBURG EINS (Oeins) zur Zukunft der Kultur im ländlichen Raum. Verschiedene Kultureinrichtungen im Oldenburger Land werden im TV Programm von Oeins vorgestellt.

Bisher zu sehen waren schon Filme über:

- das Künstlerhaus Hooksiel 

- den Gasthof Dahms in Littel 

- den Kunstverein Die Wassermühle Lohne e.V. 

- das Kulturzentrum Seefelder Mühle 

Die Sendungen möchten zeigen, dass Kultur nicht nur in den großen Städten stattfindet. Auch im ländlichen Raum entwickeln sich kulturelle Highlights, die Besucherinnen und Besucher ebenso wie Künstlerinnen und Künstler aus Nah und Fern anziehen. Hier entstehen Nischen und Formate, die in anderen Strukturen keinen Raum finden.

Kultur ist auch im ländlichen Raum ein wichtiger Standortfaktor, Kultur ist auch dort wichtig für die Lebensqualität, für das Miteinander und für gesellschaftliche Teilhabe.

Dem stehen Herausforderungen gegenüber wie der demografische Wandel, die Digitalisierung, geringe Finanz- und Personalausstattung, eingeschränkter ÖPNV und Nachwuchssorgen in der ehrenamtlichen Tätigkeit.

Die Sendungen wollen das Bewusstsein für die Kultur im ländlichen Raum stärken und Potenziale und Handlungsfelder aufgezeigen. Zugleich möchten sie das Engagement der in diesem Bereich tätigen Menschen würdigen.

 


FRI News Jugendreporter

Jugendreporter lernen Medienkompetenz

Auf der Internet-Plattform „FRI-News“ berichten Jugendliche im Landkreis Friesland über für sie relevantet Themen. Unter fachkundiger Betreuung recherchieren und verfassen sei die Beiträge und lernen dabei journalistische Fähigkietne und Medienkompetenzen.

Mit der Chefredaktion hat die Oldenburgische Landschaft die Diplom-Medienwirtin und Journalistin Alice Düwel beauftragt. Den Anfang hat die Integrierte Gesamtschule Friesland Nord in Schortens gemacht. In drei Projekttagen sind gut 20 Beiträge entstanden. Inhaltlich reicht das Spektrum von lokaler Flüchtlingspolitik und Umweltschutz über Mobbing und School-Life-Balance bis hin zu Perspektiven in Studium und Beruf sowie Freizeitaktivitäten wie esports und Cosplay (japanischer Verkleidungstrend).

Bei der Ausarbeitung der Themen war es für die meisten Schüler/innen zunächst schwierig, sich auf eine Kernaussage zu fokussieren und dazu seriöse Quellen zu recherchieren“, beobachtet Projektleiterin Alice Düwel. „Zum Beispiel sind sie davon ausgegangen, dass ein Erfahrungsbericht Information genug ist. Das entspricht ja auch genau dem Publikationsverhalten, das wir täglich in sozialen Netzwerken an den Tag legen. Im Dialog haben wir dann am konkreten Beispiel erarbeitet, was ausgewogene Berichterstattung bedeutet und wie wichtig es ist, dass wir ein Thema mithilfe seriöser Informationen von Experten einordnen“, erklärt die Journalistin weiter. Die jungen Reporter bestimmen selbst, zu welchen Themen und mit welchen medialen Mitteln sie arbeiten möchten.

Die Jugendhäuser werben gezielt auch unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund für das Projekt. Die Online-Zeitung soll gerade im ländlichen Raum, wo es einer Erhebung der Oldenburgischen Landschaft zufolge, oft an Begegnungsräumen fehlt, Beteiligung unabhängig von Herkunft und Alter ermöglichen und so nicht zuletzt die Identifikation mit der Region stärken.

Finanzierung aus Stiftungsgeldern, Landes- und EU-Mittel

Konzipiert wurde die anzeigenfreie Online-Zeitung FRI-News Anfang April in einem Workshop im Jugendzentrum „Pferdestall“ in Schortens unter Beteiligung von Jugendlichen aus allen friesländischen Kommunen und unter fachlicher Anleitung der Journalistin Alice Düwel. Die Webagentur „Küstenschmiede“ aus Jever hat die Programmierung übernommen.

Das Projekt der Medienkompetenzschulungen in Schulen und Jugendhäusern unterstützt die Gertrud und Hellmut-Barthel-Stiftung aus Varel mit knapp 6500 Euro. Aus Leader-Mitteln der Europäischen Union kommen gut 20.000 Euro und das Land Niedersachsen finanziert noch einmal gut 13.600 Euro über das Förderprogramm für Demografie-Projekte in den niedersächsischen Teilen der Metropolregion Nordwest und in Weser-Ems.


Lehrerportal zu Oldenburgischen Themen

© gemeinfrei

Niedersächsische Landesschulbehörde begrüßt Engagement der Oldenburgischen Landschaft

Seit fast fünf Jahren bietet die Oldenburgische Landschaft unter www.oldenburger-land-entdecken.de viel Spannendes und Wissenswertes für alle Lehrkräfte sowie Kultur- und Geschichtsinteressierte an. Im Sinne des Erlasses „Die Region und ihre Sprachen im Unterricht“, der 2011 vom Niedersächsischen Kultusministerium ausging, ist auf der Homepage eine Sammlung von Unterrichtsmaterialien mit Bezug zur facettenreichen Region zwischen Nordsee und Dammer Bergen bereitgestellt.

Konzept und Materialien entstanden in enger Zusammenarbeit mit Geschichtsdidaktiker Prof. Dr. Dietmar von Reeken (Uni Oldenburg) und Prof. Dr. Gerd Steinwascher, früherer Leiter des Niedersächsischen Landesarchivs Oldenburg. Auch die Arbeitsgemeinschaften der Oldenburgischen Landschaft und der Kontakt zu anderen Institutionen, wie beispielsweise Museen, spielen bei der Erarbeitung der Unterrichtsmaterialien eine große Rolle. So kann die angebotene Themenvielfalt des Internetportals stetig wachsen und bei Bedarf auch angepasst werden.

Für den Bereich Südoldenburg, mit seinen Landkreisen Cloppenburg und Vechta, bietet der Heimatverein Oldenburger Münsterland (HOM) unter www.schulportal-om.de Materialien für den Schulunterricht an. Das von der Oldenburgischen Landschaft geförderte Schulportal des HOM bot seinerzeit auch Anregungen für die Umsetzung des Portals www.oldenburger-land-entdecken.de

Neben den Unterrichtsmaterialien gibt das Themenportal der Oldenburgischen Landschaft auch einen Überblick über die Geschichte des Oldenburger Landes. Außerdem finden Interessierte hier Informationen über die hiesigen Museen, Sammlungen und Umweltbil­dungszentren. Über die Rubrik Tipps, Links, Termine lassen sich ferner viele hilfreiche und interessante Hinweise zu Internetseiten, Datenbanken, Veranstaltungen oder außer­schulischen Lernorten finden. Wer mehr über die Oldenburgische Landschaft und ihre Arbeit erfahren möchte, kann sich auch auf der allgemeinen Homepage unter der Internetadresse www.oldenburgische-landschaft.de informieren.


VHS-Gesprächsrunde bei Oeins (2018)

Gesprächsrunde im Fernsehprogramm der Volkshochschule Oldenburg bei Oeins

Im Format "Oldenburg 360°", der Kooperationssendung, die oldenburg eins nun schon seit dreieinhalb Jahren gemeinsam mit der Volkshochschule produziert, ging es um das Thema „Heimat – ein dynamischer Ort?!“

Als Gäste begrüßte Moderator Gerhard Snitjer Prof. Hansjörg Küster, Präsident des Niedersächsischen Heimatbundes e. V. (NHB) und Thomas Kossendey, Präsident Oldenburgische Landschaft. WEitere Gäste waren Reinke Haar, Geschäftsführer der Firma E & M Marketing GmbH und Organisator des Oldenburger Stadtfestes, Prof. Dr. Hansjörg Küster, Präsident des Niedersächsischen Heimatbundes e. V. und Emily Hartinger, Betreiberin des Youtube-Channels „Sach an!“. TV-Berichte u.a. über Ali Zahedi (Filmemacher) und Maria Stratmann (Künstlerin aus Lindern) ergänzten die Sendung .

Das Video der Sendung finden Sie hier.
Erstausstrahlung am 26.01.2018.

Kalendersuche

Kontakt

Oldenburgische
Landschaft
Gartenstraße 7
26122 Oldenburg

Telefon: 0441- 77 91 8 -0
Telefax: 0441 - 77 91 8 -29

info(at)oldenburgische-landschaft.de

Geschäftszeiten:
Montag - Donnerstag: 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag: 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Newsletter

Alle unsere Neuigkeiten bequem per Newsletter abonnieren.

Zur Newsletter-Anmeldung