Niederlande-Projekte

Hermann Wessels, Geschäftsführer INTERREG, hielt eine kurze Willkommensrede und übergab dem Netzwerkkoordinator Dr. Marijn Molema die offiziellen Unterlagen zur Förderung durch das INTERREG-V-Programm. - © Foto: Geschichtsnetzwerk
Hermann Wessels, Geschäftsführer INTERREG, hielt eine kurze Willkommensrede und übergab dem Netzwerkkoordinator Dr. Marijn Molema die offiziellen Unterlagen zur Förderung durch das INTERREG-V-Programm.

Netzwerk für die grenzüberschreitende Geschichte des Nordens der Niederlande und Nordwestdeutschlands

Das Geschichtsnetzwerk stimuliert die Zusammenarbeit in Bezug auf die Regionalgeschichte und das Kulturerbe der nördlichen Niederlande und Nordwest-Deutschlands.

Durch die Organisation gemeinsamer Aktivitäten werden Personen und Organisationen näher zueinander gebracht, wodurch eine Agenda für die Zukunft entsteht. Es gibt bisher schon gute grenzübergreifende Zusammenarbeiten. Die Initiative möchte aber einen Schritt weitergehen und die Zusammenarbeit weniger von einzelnen Individuen abhängig machen, sondern eine nachhaltige Struktur entwickeln. Dafür wird zunächst eine Basisnetzwerk benötigt, das durch konkreten Aktivitäten schaffen werden soll.

Das Geplante hat zudem einen ideellen Hintergrund. Projekte im Bereich der Regionalgeschichte und des Kulturerbes beeinflussen auch den Kulturtourismus. Kulturtourismus kann die Bewohner jenseits der Grenze miteinander in Kontakt bringen. Durch solche Begegnungen wird die Grenze auf mentaler Ebene abgebaut und die kulturellen und wirtschaftlichen Möglichkeiten erweitert.

http://gesnet.eu/de/

Beteiligte im Projekt "Sammelband migrationsgeschichte" waren 

Drents Archief 
Fryske Akadem
Groninger Archieven 
Museum Groningen 
Niedersächsisches Staatsarchiv, die Standorte Aurich, Oldenburg und Osnabrück 
Oldenburgische Landschaft 
Ostfriesische Landschaft 
Rijksuniversiteit Groningen 
Tresoar 
Waddenacademie 

 


Sammelband zur Migrationsforschung


Migrationsgeschichte in Nordwestdeutschland und den nördlichen Niederlanden

Migranten, die die Grenze zwischen den nördlichen Niederlanden und Nordwestdeutschland überquerten, haben viele Spuren in Archiven und Museen hinterlassen. Dieser Sammelband bietet eine Übersicht der überlieferten Quellen und ihrer Fundorte. Die Handreichungen richten sich an Genealogen, Studierende und (semi)professionelle Forscher. Die Oldenburgische Landschaft ist Partner im deutsch-niederländischen Geschichtsnetzwerk, welches sich mit historischer Forschung auf beiden Seiten der Grenze befasst.
Die Publikation ist gefördert aus Mitteln der EU.

Marijn Molema / Meindert Schroor (Hgg.): Migrationsgeschichte in Nordwestdeutschland und den nördlichen Niederlanden.
Quellen, Anweisungen und Beispiele zur grenzübergreifenden Forschung / Migratiegeschiedenis in Noordwest-Duitsland en Noord-Nederland. Bronnen, aanwijzingen en voorbeelden bij grensoverschrijdend onderzoek,
FID Benelux – Open Access Publications, Münster: Readbox UnipressOnline
abrufbar unter www.bit.ly/2U41EB2


Beste buren/Fenster zum Nachbarn (2017/18)

Hermann Wessels, Geschäftsführer INTERREG, hielt eine kurze Willkommensrede und übergab dem Netzwerkkoordinator Dr. Marijn Molema die offiziellen Unterlagen zur Förderung durch das INTERREG-V-Programm. - © Foto: Geschichtsnetzwerk
Hermann Wessels, Geschäftsführer INTERREG, hielt eine kurze Willkommensrede und übergab dem Netzwerkkoordinator Dr. Marijn Molema die offiziellen Unterlagen zur Förderung durch das INTERREG-V-Programm.
Die Initiatoren der zweisprachigenen Zeitschrift "Beste Buren/Fenster zum Nachbarn", v.l.n.r.: Alice Düwel, Ostfriesland Magazin, Jan-willem van Kruyssen, Strategic Advisor & Creative Producer, Sarah-C. Siebert, Oldenburgische Lanschaft und Ineke Noordhoff, Noorderbreedte. - © Foto: Ostfriesland Magazin
Die Initiatoren der zweisprachigenen Zeitschrift "Beste Buren/Fenster zum Nachbarn", v.l.n.r.: Alice Düwel, Ostfriesland Magazin, Jan-willem van Kruyssen, Strategic Advisor & Creative Producer, Sarah-C. Siebert, Oldenburgische Lanschaft und Ineke Noordhoff, Noorderbreedte.
Kulturland Oldenburg,die niederländische Zeitschrift Noorderbredte und das Ostfriesland Magazin
Kulturland Oldenburg, die niederländische Zeitschrift Noorderbredte und das Ostfriesland Magazin

Das Kulturland Oldenburg und die niederländische Zeitschrift Noorderbredte haben in Kooperation mit dem Ostfriesland Magazin an einer zweisprachigen Sonderausgabe erarbeitet..

Anlass ist die Europäische Kulturhauptstadt Leeuwarden 2018, Verwaltungsstadt der Provinz Friesland im Norden der Niederlande. GEfördert wurde es von der Ems-Dollart-Region (EDR) mit Interreg-Mitteln.

Auf 112 Seiten befassen sich Beiträge mit Kulturthemen aus dem Norden Deutschlands und den nördlichen Niederlanden. Sie handeln von grenzüberschreitenden Kooperationen, Personen und Projekten. Die dem Konzept zugrundeliegende Idee ist es, die Kulturhauptstadt Leeuwarden thematisch zu begleiten und die Aufmerksamkeit für die Gemeinsamkeiten der Grenzregionen zu stärken. Das Magazin wird im März 2018 kostenlos an alle Abonnenten der drei beteiligten Zeitschriften Noorderbreedtke, kulturland Oldenburg und Ostfriesland-Magazin versendet. Eine digitale Version ist unter anderem auf der Webseite der Oldenburgischen Landschaft verfügbar.

Das Magazin „Beste Buren – Fenster zum Nachbarn“ ist zum 25. Januar 2018 erchienen und wurde allen Abonnentinnen udn Abonennten von „Kulturland Oldenburg“ kostenlos zugesandt. 

Das Heft war zur Kulturhauptstadt Leeuwarden 2018 in allen großen Kultureinrichtungen im Oldenburger Land kostenlos erhältlich. Eine PDF-Variante steht für alle Interessierten bei issuu zur Verfügung.


Beste buren – Fenster zum Nachbarn. Eine Kooperation des Noorderbreedtke, der kulturland oldenburg und des Ostfriesland-Magazins, Redaktion: Ineke Noordhoff, Sarah-Christin Siebert, Lithografie und Druck: Drukkerij Tienkamp, Groningen 2018, 112 S., Abb., Broschur, keine ISBN/ISSN, kostenlos


Bisherige Tätigkeiten des Geschichtsnetzwerks:

Vier Projekt 2016/2017:  zum Thema „Migration“ und zum Thema „Digitalisierung“

HisGis Ostfriesland Pilotprojekt Leer

Eine digitale Erfassung von historischen Karten und "Übereinanderlegen" mit aktuellen Karten. (Historisches Geo-Informationssystem).
Beteiligte des Projektes sind die Fryske Akademy, das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen, die Ostfriesische Landschaft, die Stadt Leer, das Stadtarchiv Leer und das Heimatmuseum Leer. Basis für ein HISGIS Leer waren die Karten der Ersten Preußischen Landesaufnahme ab ca. 1870 mit den entsprechenden Grundbüchern.
Zu finden hier.

Learning and working across the border

Gemeinschaftsprojekt der Emsländischen Landschaft und des Emslandmuseums Lingen. Es entstand das zweisprachige Buch „Migration in der Ems Dollart Region. Lernen und arbeiten jenseits der Grenze“:
deutsch: Lernen und Arbeiten jenseits der Grenze - Emsländische Landschaft
nierderländisch: Nieuwe perspectieven op de geschiedenis van migratie - Waddenacademie

Kalendersuche

Kontakt

Oldenburgische
Landschaft
Gartenstraße 7
26122 Oldenburg

Telefon: 0441- 77 91 8 -0
Telefax: 0441 - 77 91 8 -29

info(at)oldenburgische-landschaft.de

Geschäftszeiten:
Montag - Donnerstag: 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag: 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Newsletter

Alle unsere Neuigkeiten bequem per Newsletter abonnieren.

Zur Newsletter-Anmeldung