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Artikel vom 05.04.2018 | zurück zur Übersicht

Junge regionale Forschung ausgezeichnet -Oldenburgische Landschaft vergibt zum vierten Mal Wissenschaftspreis

Von links nach rechts: hintere Reihe: Dr. Michael Brandt, Geschäftsführer Oldenburgische Landschaft, Jurymitglied Hon.-Prof. Dr. Gerd Steinwascher, Niedersächsische Landesarchiv - Standort Oldenburg, Thomas Kossendey, Präsident Oldenburgische Landschaft; vorne: Preisträger Jendrik Punke  und Preisträgerin Kathrin Gödker.
Foto: Oldenburgische Landschaft
Von links nach rechts: hintere Reihe: Dr. Michael Brandt, Geschäftsführer Oldenburgische Landschaft, Jurymitglied Hon.-Prof. Dr. Gerd Steinwascher, Niedersächsische Landesarchiv - Standort Oldenburg, Thomas Kossendey, Präsident Oldenburgische Landschaft; vorne: Preisträger Jendrik Punke und Preisträgerin Kathrin Gödker.
Foto: Oldenburgische Landschaft

Die Oldenburgische Landschaft verleiht Ihren jährlichen Nachwuchswissenschaftspreis „Forschung Regional“ in diesem Jahr an Kathrin Gödker (Vechta) und Jendrik Punke (Oldenburg). Mit dem Preis werden Hochschulabsolventinnen und -absolventen ausgezeichnet, die sich in ihren Abschlussarbeiten (Bachelor und Master) in herausragender Weise mit Themen aus dem Oldenburger Land beschäftigen. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Die zwei Preisträger der vergangenen Ausschreibungsrunde stammen dieses Mal von der Universität Vechta und der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg. Sie überzeugten die fachkundige Jury mit ihren Arbeiten aus den Studienbereichen der Gerontologie und Geschichte. Kathrin Gödker – Nachhaltiges Handeln im Berufsfeld „Pflege“ - mitarbeiterorientierte Maßnahmenplanung zur Abwendung des Fachkräftemangels in der Alten- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis Vechta – von der Universität Vechta zeigt in Ihrer Masterarbeit „in beeindruckender Weise die Herausforderungen [auf] und [skizziert] fachkundig und lösungsorientiert mögliche Ansätze für eine nachhaltige Verbesserung der gegenwärtigen Situation“, so das Fachurteil der Jury. Jendrik Punke, Universität Oldenburg, widmet sich mit seiner Abschlussarbeit – Zwischen Warschau, Kowel und Oldenburg – Polnische Rechtshilfe im „Oldenburger Judenmordprozess“ der Jurisprudenz von Verbrechen aus der Nazizeit und stellt in herausragender Form dar, welche deutschlandweite Vorreiterrolle ein Oldenburger Gericht in diesem Zusammenhang einnimmt. „Die Arbeit ist hochinteressant, bietet neue Aspekte in der Aufarbeitung der NS-Verbrechen durch die deutsche Justiz in Oldenburg“, so Hon.-Prof. Dr. Gerd Steinwascher von der Jury. Beide Arbeiten werden mit einem Preisgeld in Höhe von je 500 Euro prämiert.

Landschaftspräsident Thomas Kossendey bekräftigt: „Insbesondere die regionale Forschung an den Hochschulen möchten wir mit diesem Preis würdigen und fördern. Die Themen der ausgezeichneten Arbeiten zeigen die große Bandbreite auf, in der Regionalbezug möglich ist.“

Das Oldenburger Land reicht von der Nordsee bis zu den Dammer Bergen sowie von der Weser bis an den Rand Ostfrieslands. Für den Förderpreis „Forschung Regional“ können sich Studierende mit Ihrer Abschlussarbeit jährlich bis zum 1. Oktober bei der Oldenburgischen Landschaft bewerben. Informationen dazu hier.

 

Termine der Oldenburgischen Landschaft

bis 16.08.2018
Ausstellung "Ypsilone" von Margot Drung im Elisabeth-Anna-Palais Oldenburg

17.08.2018
Sitzung der AG Archäologische Denkmalpflege um 16 Uhr ind der Geschäftsstelle

23.08.2018
Sitzung der AG Baudenkmalpflege um 15 Uhr in Löningen

25.08.2018
Jahresexkursion der AG Archäologische Denkmalpflege an den Dümmer

06.09.2018
Sitzung der AG Kulturtourismus um 16 Uhr in der Geschäftsstelle