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Artikel vom 15.11.2018 | zurück zur Übersicht

Revolution 1918/19 in Oldenburg

 Veranstaltung "Die rote Fahne auf dem Schloss,8. November 2018, 17 Uhr im Elisabeth-Anna-Palais Oldenburg". Foto: Sabrina Kolata, Oldenburgische Landschaft
Veranstaltung "Die rote Fahne auf dem Schloss,8. November 2018, 17 Uhr im Elisabeth-Anna-Palais Oldenburg". Foto: Sabrina Kolata, Oldenburgische Landschaft

Bericht zur Veranstaltung "Die rote Fahne auf dem Schloss, 8. November 2018, 17 Uhr im Elisabeth-Anna-Palais Oldenburg"

Wulf Sonnemann begrüßte die anwesenden Gäste in seiner Funktion als Direktor des Sozialgerichts und warb dabei für ein aktives Eintreten für die Demokratie.

In seiner Begrüßung würdigte Thomas Kossendey, Präsident der Oldenburgischen Landschaft, das Datum: „Heute feiern wir Geburtstag! Vor 100 Jahren wurde hier im Oldenburger Elisabeth-Anna-Palais der erste Schritt in eine demokratische Zukunft unseres Landes getan.“

Dr. Matthias Nistal, stellvertretender Direktor des Niedersächsischen Landesarchivs Oldenburg, ließ in seinem Vortrag die Ereignisse im Großherzogtum Oldenburg 1918/19 Revue passieren. Er nahm sich hierbei der Frage an, wie viel Revolution und Umbruch es überhaupt in Stadt und Land Oldenburg gegeben habe. Er verwies auf den friedlichen Verlauf der politischen Umbrüche in der Stadt Oldenburg, der vor allem durch gemäßigte Kräfte gelenkt wurde. Fachlich sehr fundiert, differenziert in der Betrachtung und doch unterhaltsam vorgetragen, wurde den Zuhörern ein komplexes Bild der Novemberrevolution in Oldenburg vermittelt.

Dr. Müller stellte ein Digitalisierungsprojekt der Landesbibliothek Oldenburg vor, in welchem auch Zeitungsausgaben von 1918 und 1919 aus dem Großherzogtum und späteren Freistaat Oldenburg über die Seite der Landesbibliothek abzurufen sind. (https://digital.lb-oldenburg.de/)

Gloria Köpnick und Prof. Dr. Rainer Stamm präsentierten das neuerschienene, reichbebilderte Buch Beiträge zur Kunst der Moderne, Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte Neue Folge, Band 3, in welchem sieben Beiträge zur Kunst der Moderne versammelt sind. Ein klarer Fokus liegt dabei auf der Zeit der Weimarer Republik und dem Oldenburger Land.

Benno Schulz, Leiter des Projekts 1918/19 – Revolution im Nordwesten, stellte den aktuell erschienen Tagungsband der Oldenburgischen Landschaft vor. In fünf Beiträgen renommierter Wissenschaftler werden in dem Buch 1918/19 Revolution im Nordwesten die Umbrüche der Jahre 1918/19 in fünf Städten Nordwestdeutschlands nachgezeichnet. Mit den Beiträgen über Wilhelmshaven, Jever, Bremen, Emden und Oldenburg können sich die Leser ein Bild vom Demokratischen Aufbruch im Nordwesten machen und Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten in den Entwicklungen entdecken.

Das Buch ist im Verlag Isensee erschienen.

Benno Schulz dankte allen Beteiligten für die Durchführung der Veranstaltung und auch den Gästen für das Interesse und verwies auf die hohen Anmeldezahlen, die dazu führten, dass eine weitere Veranstaltung am 15.11.2018, 17 Uhr, ebenfalls im Elisabeth-Anna-Palais durchgeführt werden soll.

Die Anmeldung ist möglich unter: anmeldung@oldenburgische-landschaft.de

Betreff: Vortrag 15. November

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31.01.2019
Ende der Antragsfrist Regionale Kulturförderung für Projekte ab April 2019

04./05.03.2019
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