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Artikel vom 17.06.2020 | zurück zur Übersicht

Vergabe-Ergebnisse Corona-Notfallfonds

Bildunterschrift: (von links) Landschaftspräsident Prof. Dr. Uwe Meiners, Landschaftsgeschäftsführer Dr. Michael Brandt, Stiftungsmanagerin Franziska Scholl und Vorstandsvorsitzender Kristian Evers (beide Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung).
Foto: Jörgen Welp, Oldenburgische Landschaft
Bildunterschrift: (von links) Landschaftspräsident Prof. Dr. Uwe Meiners, Landschaftsgeschäftsführer Dr. Michael Brandt, Stiftungsmanagerin Franziska Scholl und Vorstandsvorsitzender Kristian Evers (beide Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung).
Foto: Jörgen Welp, Oldenburgische Landschaft

Oldenburgische Landschaft hält weitere Fördermöglichkeiten vor

Die Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung hat im vergangenen Monat in enger Kooperation mit der Oldenburgischen Landschaft und gemeinsam mit der Marius Eriksen-Stiftung, dem Bezirksverband Oldenburg, den Ja-Wir-Stiftungen und der Bürgerstiftung Varel und Friesische Wehde einen Corona-Notfallfonds für Soloselbständige in den Bereichen Kultur, Bildung und Umwelt aufgelegt. Ziel des Förderprojektes war es, durch die Corona-Pandemie in Not geratene Freiberufler zu unterstützen, die durch das Raster anderer Förderprogramme gefallen wären. Damit sollte ein Beitrag geleistet werden, die vielfach von dieser Gruppe getragene kulturelle Vielfalt in der Region zu erhalten.

„Wir sind der Meinung, dass wir mit anderen Stiftungen und Institutionen kooperieren müssen, weil wir auf diese Weise einfach mehr erreichen. Das Beispiel des Notfallfonds zeigt, dass wir hier einen guten Weg beschritten haben“, erklärt Kristian Evers, Vorstandsvorsitzender der Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung.

Fonds rasch ausgeschöpft

Nach nur 12 Tagen war der Fonds ausgeschöpft. Dies spricht dafür, dass dieses Förderprogramm eine unbedingt notwendige Maßnahme war. Insgesamt konnten die Projektträger Mittel in Höhe von fast 100000 Euro vergeben. Von den eingegangenen 111 Anträgen wurden 89 bewilligt, im Durchschnitt 1000 Euro pro Antrag ausgezahlt. Die Mehrzahl der bewilligten Anträge kam aus dem Kulturbereich (mehr als 80 Prozent), gefolgt von den Bereichen Bildung und Umweltschutz. Mehr als die Hälfte der Anträge stellten Soloselbständige aus der Stadt Oldenburg. Dieser regionale Schwerpunkt erklärt sich aus der Rolle der Stadt Oldenburg als Zentrum für Kulturakteure und Künstler.

„Uns ist bewusst, dass das Förderprogramm nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein kann“, erläutert Landschaftspräsident Prof. Dr. Uwe Meiners. „ Wir haben uns dennoch entschieden, mit dem Notfallfonds nicht in Projektförderung zu investieren, sondern in Existenzförderung, und wollten damit auch ein deutliches Zeichen setzen.“

Weitere Fördermöglichkeiten

Die Oldenburgische Landschaft verfügt über weitere Fördermöglichkeiten und fordert Kultureinrichtungen und Kulturschaffende nachdrücklich dazu auf, diese Möglichkeiten wahrzunehmen:

Speziell wegen der Corona-Pandemie hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur ein Corona-Sonderprogramm für Kultureinrichtungen und Kulturvereine aufgelegt, um laufende Zahlungsverpflichtungen aufzufangen. Für das Oldenburger Land ist hier die Oldenburgische Landschaft für Anträge auf Fördersummen zwischen 1500 und 8000 Euro zuständig.

Darüber hinaus stehen auch in diesem Jahr Mittel im Rahmen des Investitionsprogramms für kleine Kultureinrichtungen zur Verfügung.

Schließlich vergibt die Oldenburgische Landschaft Mittel im Rahmen der Regionalen Kulturförderung des Landes Niedersachsen.

Nicht zuletzt fördert die Oldenburgische Landschaft Projekte mit eigenen Mitteln und mit Mitteln, die ihr die Regionalbanken dafür zur Verfügung stellen.

Informationen zu allen Fördermöglichkeiten, Bedingungen und Fristen unter www.oldenburgische-landschaft.de (Fördermöglichkeiten)

Termine der Oldenburgischen Landschaft

Um einer weiteren Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, finden vonseiten der Oldenburgischen Landschaft bis auf Weiteres keine Veranstaltungen und keine AG-Sitzungen statt.