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Artikel vom 08.09.2020 | zurück zur Übersicht

Heimspiel für Preisträger

(von links) Landschaftspräsident Prof. Dr. Uwe Meiners, Preisträger André Peschke, Landschaftsgeschäftsführer Dr. Michael Brandt vor der Seefelder Mühle. Foto: Sarah-C. Siebert, Oldenburgische Landschaft
(von links) Landschaftspräsident Prof. Dr. Uwe Meiners, Preisträger André Peschke, Landschaftsgeschäftsführer Dr. Michael Brandt vor der Seefelder Mühle. Foto: Sarah-C. Siebert, Oldenburgische Landschaft

André Peschke erhält Studierenden-Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft für Forschungen zu Seefeld

Die Verleihung des Nachwuchswissenschaftspreises „Forschung Regional“ der Oldenburgischen Landschaft nahm Landschaftspräsident Prof. Dr. Uwe Meiners in diesem Jahr direkt am Ort des Forschungsthemas vor. Die Oldenburgische Landschaft zeichnete André Peschke am 7. September für seine Masterarbeit zum Thema „Die Kolonisation des Seefelds im 17. Jahrhundert“ aus. Die Preisverleihung fand in der historischen Seefelder Mühle statt, die heute als Kulturzentrum dient. Im Rahmen der kleinen Feier präsentierte Peschke seine Arbeit und seine Forschungsergebnisse.

Gegenstand der Untersuchung ist der Abschluss der Eindeichungsmaßnahmen am Lockfleth in Butjadingen, die mit dem Bau des Neuen Hobendeiches 1638 zur Entstehung des heutigen Seefeldes führten. Initiator des Großbauprojektes war der Oldenburger Graf Anton Günther. Dieser nutzte das entstandene Vorwerk für sein wohl wichtigstes Wirtschaftsunternehmen, die Ochsenmast. „Mit seinen überzeugenden Ergebnissen auf Grundlage einer ausgezeichneten Quellenauswertung trägt André Peschke einen ganz wesentlichen Baustein zur Erforschung der Deichbaugeschichte des oldenburgischen Küstenraums bei“, würdigte Meiners die Leistung des jungen Wissenschaftlers.

Der Antrieb, sich in seiner Abschlussarbeit im Fach Geschichte an der Universität Oldenburg mit dem Deichbau und der Kultivierung des Seefeldes zu beschäftigen, liegt in Peschkes Wurzeln in Butjadingen begründet. Die Preisverleihung in Seefeld war deswegen ein Heimspiel für den Absolventen. Bereits im Januar hatte er einen Vortrag über seine wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Seefelder Mühle gehalten, der auf großes Interesse gestoßen war.

Die Oldenburgische Landschaft möchte die regionale Forschung fördern und voranbringen. Sie will junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen dazu ermuntern, sich in ihren Abschlussarbeiten mit regionalen Themen zu befassen. Aus diesem Grund verleiht sie jedes Jahr ihren Nachwuchswissenschaftspreis „Forschung Regional“.

Für den Förderpreis 2021 können sich Studierende aller Fachrichtungen noch bis zum 1. Oktober mit ihrer Bachelor- oder Masterarbeit bewerben. Voraussetzung ist ein thematischer Bezug zum Oldenburger Land, das die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch sowie die kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven umfasst.

Weitere Informationen unter www.oldenburgische-landschaft.de

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