Corona-Förderprogramme

Sonderfonds Kultur des Bundes

Förderung von Kulturveranstaltungen

Der Bund hat in enger Zusammenarbeit mit den Ländern einen Sonderfonds für Kulturveranstaltungen geschaffen. Mit dem 2,5 Milliarden Euro schweren Paket zur Wiederaufnahme des kulturellen Lebens sollen wirtschaftliche Nachteile durch die Corona-Pandemie ausgeglichen werden. Ab sofort können Kulturveranstaltungen über die Seite registriert werden.

Der Bund hat in enger Zusammenarbeit mit den Ländern ein sehr wichtiges Förderinstrument geschaffen und eröffnet Möglichkeiten, schnell Kultur wieder live stattfinden zu lassen. Zwar startet der Fonds offiziell erst am 1. Juli 2021, die Oldenburgische Landschaft empfiehlt aber allen Veranstalterinnen und Veranstaltern dringend, sich bereits jetzt mit den Möglichkeiten der Registrierung zu befassen.

Der Sonderfonds sieht zum einen die Förderung von kleineren Kulturveranstaltungen im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitshilfe mit bis zu 500 Teilnehmenden im Juli sowie mit bis zu 2.000 Teilnehmenden von August an vor. Zum anderen ist eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen vorgesehen, die ab September zur Verfügung stehen soll.

Unter dem Link https://www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de/index.html werden in umfassenden FAQ die Rahmenbedingungen der Wirtschaftlichkeitshilfe und der Ausfallabsicherung praxisnah und verständlich erläutert. Ab sofort werden zudem die Beratungsleistungen der bundesweiten Telefonhotline 0800 6648430 ausgebaut. Die Registrierung von Kulturveranstaltungen ist ausschließlich online möglich. Mit der Abwicklung in Niedersachsen ist die NBank beauftragt.


Hilfe und Unterstützung der von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie unmittelbar betroffenen Kutlurschaffenden gibt es auch hier:


Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Der Fonds soll sicherstellen, dass Theateraufführungen, Konzerte, Kinovorstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen ab Juli wieder stattfinden können. Hierzu gibt es eine Wirtschaftlichkeitshilfe für Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmenden im Juli und bis zu 2.000 Teilnehmenden im August sowie eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen ab September.

Mit der Abwicklung in Niedersachsen ist die NBank beauftragt. Veranstaltungen können ab sofort registriert werden.
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 (Infos von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V.)


Förderprogramm des BMWi zu Lüftungsanlagen

Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums zur Corona-gerechten Um- und Aufrüstung von Lüftungsanlagen 

Die Förderrichtlinie „Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten“ ist heute in Kraft getreten. Beigefügt übersende ich Ihnen die Richtlinie und das Merkblatt.

Das Förderprogramm sieht Zuschüsse für die Um- und Aufrüstung stationärer raumlufttechnischer (RLT) Anlagen vor, um den Infektionsschutz zu erhöhen. Die Förderung soll bis zu 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben betragen, welche bei 100.000 Euro gedeckelt sind. Es werden RLT-Anlagen in Gebäuden und Versammlungsstätten von Ländern und Kommunen sowie von Trägern, die überwiegend öffentlich finanziert werden und nicht wirtschaftlich tätig sind, gefördert.

Zuschüsse können ab sofort beim Bundeswirtschaftsministerium beantragt werden.

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gewährt Landesmittel zur Ko-Finanzierung dieses Bundesprogramms. Die Zuwendungshöhe ergibt sich aus den Vorgaben des Bundes zum Eigenanteil.Die Förderkriterien für die Ko-Finanzierung des Landes sowie den entsprechenden Antrag finden Sie auf unserer Internetseite unter folgendem Link: https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/kofinanzierung-von-bundesprogrammen-im-zusammenhang-mit-der-covid-19-pandemie-193550.html.

Unter folgendem Link finden Sie die Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums zur Kenntnisnahme:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/10/20201019-500-millionen-euro-fuer-raumlufttechnische-anlagen-in-oeffentlichen-gebaeuden-und-versammlungsstaetten-zur-eindaemmung-des-corona-virus.html

PDF-Download: Bekanntmachung der Richtlinie für die Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von Raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten

PDF-Download: Technisches Merkblatt zur Förderrichtlinie Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten

 


Ausschreibung „Landwirtschaftliche Museen“

Ausschreibung „Landwirtschaftliche Museen“ (als Programmteil des
„Soforthilfeprogramms Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021“) des
Deutschen Verbandes für Archäologie e.V.

Das Projekt wird vom BMEL in Zusammenarbeit mit BKM ab 2021 mit 2 Millionen Euro gefördert. Frist:
31.12.2021.

Alle Informationen und Ansprechpartner finden Sie unter

www.dva-soforthilfeprogramm.de


Corona-Hilfen für Unternehmen und Soloselbständige

Aktuelle Hinweise zu Corona-Hilfen für Unternehmen und Soloselbständige
Überblick
Antragsfrist: 31. Oktober 2021
Antragsberechtigte: Unternehmen und Soloselbständige
Zuwendungsgeber: Bund / Land
Thema: Corona-Hilfen / Überbrückungshilfen / Neustarthilfen / Härtefallhilfen

Nachfolgend finden Sie einen gebündelten Überblick über die aktuellen Antragsmöglichkeiten für die zentralen Corona-Hilfen des Bundes für Unternehmen und Soloselbständige:
Überbrückungshilfe III (ÜH III) und Überbrückungshilfe III plus (ÜH III plus)
Für Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler, die einen Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mind. 30 % vorweisen können, bestehen nun bis zum 31. Oktober 2021 Antragsmöglichkeiten für die ÜH III und die ÜH III plus (über einen prüfenden Dritten).
Für die Fördermonate November 2020 bis Juni 2021 greift die ÜH III.
In diesem Rahmen bestehen zur o. g. Frist weiterhin zusätzlich auch Antragsmöglichkeiten für den
Eigenkapitalzuschuss für Unternehmen mit einem monatlichen Umsatzeinbruch von mind. 50 % (s.
www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ueberbrueckungshilfe/Ueberbrueckungshi
lfe-III/ueberbrueckungshilfe-iii.html).

Anträge für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 können ab sofort im Rahmen der ÜH III plus
eingereicht werden.
Die Förderbedingungen der ÜH III plus sind weitgehend deckungsgleich mit der ÜH III.
Neu ist u. a. die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten
erhalten. Die wesentlichen Neuerungen zum Programm hatten wir bereits in der Euro-Office-Info vom
10.06.2021 aufgeführt. Weitere Bedingungen sind zudem den FAQs auf folgender Plattform zu entnehmen:
www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Ueberbruckeungshilfe-IIIPlus/
ueberbrueckungshilfe-lll-plus.html.

Neustarthilfe und Neustarthilfe plus
Anträge für die Neustarthilfe bzw. die Neustarthilfe plus können noch bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden.
Antragsberechtigt sind Soloselbständige, kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, unständig Beschäftigte aller Branchen sowie Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, die Corona-bedingte Umsatzeinbußen verzeichnen, aber aufgrund geringer Fixkosten kaum von der ÜH III bzw. der ÜH III plus profitieren.

Zu beachten sind folgende Neuerungen:
Neustarthilfe für den Förderzeitraum Januar bis Juni 2021: Antragsberechtigung nun auch für
Genossenschaften und Neugründungen bis zum 31.10.2020 sowie Sonderregelungen für Soloselbständige
in Elternzeit (s.
www.ueberbrueckungshilfeunternehmen.
de/UBH/Navigation/DE/Neustarthilfen/Neustarthilfe/neustarthilfe.html)
Neustarthilfe plus für den Förderzeitraum Juli bis September 2021: Mit der Verlängerung erhöht sich die
Betriebskostenpauschale auf max. 1.500 Euro pro Monat bzw. max. 4.500 Euro im gesamten Förderzeitraum für Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften
max. 18.000 Euro im gesamten Förderzeitraum für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und
Genossenschaften.
Eine Antragstellung ist aktuell nur per Direktantrag im eigenen Namen möglich. Anträge für Kapitalgesellschaften und Genossenschaften durch einen prüfenden Dritten können zu einem späteren Zeitraum gestellt werden (s.
www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Neustarthilfen/Neustarthilfe-Plus/neustarthilfeplus.
html).

Härtefallhilfen
Darüber hinaus wurden der Förderzeitraum und die Antragsfrist im Rahmen der Härtefallhilfen verlängert.
Unternehmen, deren wirtschaftliche Existenz infolge der Corona-Pandemie bedroht ist und die unter den
bestehenden Corona-Hilfsprogrammen nicht berücksichtigt wurden, können Anträge für den Förderzeitraum vom 01.11.2020 bis 30.09.2021 nun bis zum 31. Oktober 2021 einreichen (s. www.haertefallhilfen.de).


Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen

NEUSTART KULTUR – Aktuelle Antragsmöglichkeiten für pandemiebedingte Investitionen

Überblick
Antragsfrist: Abhängig vom Antragsteller laufend bis zum 30. September 2021 bzw. 30. November 2021
Antragsberechtigte: Kultureinrichtungen, die nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert werden
Zuwendungsgeber: Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
Thema: Corona / Kultur / Pandemiebedingte Investitionen

Aufgrund häufiger Rückfragen zu Corona-Hilfen für Kultureinrichtungen wird darauf hingewiesen, dass für den Programmteil „Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen“ im Rahmen des Bundesprogramms „NEUSTART KULTUR“ für einzelne Einrichtungen noch Antragsmöglichkeiten bestehen.

Die Anträge werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet und können von folgenden kulturellen Einrichtungen gestellt werden, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird:


Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten
Frist: Laufend bis 30. September 2021
Ansprechpartner: Deutscher Verband für Archäologie (DVA), Tel.: 030 / 2589-4443
Weitere Hinweise: www.museen-neustartkultur.de/
Theater, künstlerische Produktionsorte, Festspielhäuser und Festivals sowie Kleinkunstbühnen und Varietétheater
Frist: Laufend bis 30. November 2021

Ansprechpartner: u. a. Frau Kolb bei der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG), Tel.: 0221 /
954912-93
Weitere Hinweise: www.dthg.de/foerderung/neustartkultur/

Es gelten dabei folgende Fördereckpunkte:
Unterstützt werden investive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen sowie
projektbezogene Personal- und Sachausgaben, u. a. für
- Einbau von Schutzeinrichtung
- Optimierung der Besucherlenkung
- Maßnahmen zum Ausbau der eigenen IT-Infrastruktur
- Klima- bzw. Belüftungssysteme inkl. entsprechender Filteranlagen
Förderhöhe: mind. 5.000 bis max. 100.000 Euro pro Einrichtung
Eigen- und/oder Drittmittel: mind. 10 %
Projektabschluss: spätestens zum 31.12.2022

 


Hilfreiche Links

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat auf seiner Internetseite FAQs zur aktuellen Corona-Verordnung veröffentlicht. Darin werden auch Informationen zu den Themenfeldern "außerschulische Bildung im Museum" sowie zu Führungen gegeben.

Wissenschaft, Kultur & Weiterbildung – Antworten auf häufig gestellte Fragen:
https://www.mwk.niedersachsen.de/coronavirus/faq-186596.html

» direkt zu den Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Kultur:
https://www.mwk.niedersachsen.de/coronavirus/faq-186596.html#kultur

» direkt zu den Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Weiterbildung:
https://www.mwk.niedersachsen.de/coronavirus/faq-186596.html#weiterbildung

» direkt zu den Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Bibliotheken:
https://www.mwk.niedersachsen.de/coronavirus/faq-186596.html#bibliotheken

Hier können Sie im Kulturkompass nach Organisationen suchen:

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