Kultur

Das Kulturangebot im Oldenburger Land ist vielseitig und vielfältig. Die Oldenburgische Landschaft sieht sich als Initiatorin, Beraterin und Förderer der kulturellen Aktivitäten von Damme bis Wangerooge, von Friesoythe bis Delmenhorst.

Dazu gehört zum einen die Zeitschrift für das Oldenburger Land "Kulturland Oldenburg" als Wegweiser zu den Kulturschaffenden vor Ort, zum anderen aber auch die finanzielle Unterstützung z.B. mithilfe der Regionalen Kulturförderung.
Sie berät Kulturschaffende und junge Menschen, z.B. im Rahmen des Projektes "Kulturelle Bildung" (KuBiRegio), wendet sich an Schulen und Lehrende mit der Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien zu regionalen Themen oder initiiert bzw. kooperiert in verschiedenen Projekten.

Die Oldenburgische Landschaft berät und unterstützt konkret ihre Arbeitsgemeinschaften und Fachgruppen, beispieslweise im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit.


Das "Oldenburger Land"

Karte des Oldenburger Landes 1866-1937.CC SA BY Störfix Wikipedia Deutsch - © cc_sa_by_st_rfix_wikipedia_deutsch.png
Karte des Oldenburger Landes 1866-1937.
CC SA BY Störfix Wikipedia Deutsch

Die Region im Norden Niedersachsens war bis 1946 ein politisch eigenständiges Land. Es umfasste ungefähr das heutige Gebiet des Oldenburger Landes und die Exklaven Lübeck und Birkenfeld.

Das deutlich ausgeprägte historische und kulturelle Selbstverständnis der Region erklärt sich aus der langen eigenständigen Geschichte des Oldenburger Landes. Am 6. November 1946 forderten die Abgeordneten des Oldenburgischen Landtages in ihrer letzten Sitzung die Schaffung einer Selbstverwaltungsorganisation für das Gebiet des Oldenburger Landes. Nachdem 1954 der Versuch im niedersächsischen Landtag gescheitert war, einen „Landschaftsverband  Oldenburg“ zu schaffen, wurde 1961 auf Initiative der oldenburgischen Städte, Landkreise und Gemeinden die „Oldenburg-Stiftung e.V.“ gegründet.

Die Diskussionen um die Gebietsreform und die Schaffung des Regierungsbezirkes Weser-Ems führten 1974 zu einer Resolution der oldenburgischen Landkreise und Kommunen, in der die Verbesserung der rechtlichen Stellung der Oldenburg-Stiftung gefordert wurde. Daraufhin beschloss am 27. Mai 1974 der Niedersächsische Landtag das Gesetz über die Gründung der Oldenburgischen Landschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die offizielle Gründung erfolgte am 8. Februar 1975 im Oldenburgischen Staatstheater.


Einzigartige Orgellandschaft

Orgelpfeifen Foto: Dieter Schütz/pixelio.de
Orgelpfeifen Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Im Norden Deutschland findet sich die weltweit einmalige Verbreitung historischer und heute noch bespielbarer Orgeln. Von der Niederländischen Grenze im Westen bis an die Elbe und von den ostfriesischen Inseln bis nach Lüneburg reicht  sind mehr als 250 historische Orgeln aus sechs Jahrhunderten und viele hervorragende Organistinnen und Organisten beheimatet. 

Um diesen Kulturschatz einer breiten Öffentlichkeit noch besser zugänglich zu machen, gründeten die vier Landschaften (Lüneburg, Stade, Ostfriesland und Oldenburg) den Verein NOMINE e.V..

Die Vermittlung der Besonderheiten und Vielfalt der Orgelandschaft geschieht auch mittels Videos auf einem eigenen YouTube-Kanal.

 

Kontakt Kultur

Oldenburgische Landschaft
Sarah-Christin Siebert
Kulturmanagement
Gartenstraße 7
D-26122 Oldenburg

Telefon: 0441- 77 91 8 - 18
Telefax: 0441 - 77 91 8 29

siebert[at]oldenburgische-landschaft.de