Veranstaltungen und Projekte

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Die Oldenburgische Landschaft kooperiert auf vielfältige Weise mit anderen kulturellen Einrichtungen. Dabei geht es sowohl um Ausstellungsprojekte, Tagungen oder auch die Erfassung von Datenbeständen. Auch deutsch-niederländische Projekte sind ein Thema. Der Fokus auf die Jugendarbeit ist ebenfalls sehr bedeutend. 

Auf dieser Seite finden Sie:

  • Tagung "Das Oldemburger Land im Jahr 2050"
  • Tagung "Die Wüste lebt - Kultur im ländlichen Raum"
  • Netzwerkprojekt 1918/19
  • Sehnsucht Europa – Wanderausstellung im Oldenburger Land
  • Bestandsaufnahme „Kultur und Integration in der Metropolregion Nordwest“
  • FRI News Jugendreporter im Landkreis Friesland
  • Sonderheft "Beste buren/Fenster zum Nachbarn"
  • deutsch-niederländisches Geschichtsnetzwerk
  • Historisches Quartett

 


Das Oldenburger Land im Jahr 2050

Anfang des 20. Jahrhunderts dachte man darüber nach, den trockengelegten Jadebusen als Sportplatz zu nutzen oder mit Schwebebahnen in der Hochhausstadt Oldenburg voranzukommen.

Worüber denken wir heute nach? Wie wird der Klimawandel unsere Landschaft verändern, und damit auch unsere Entwicklung?

Die Oldenburgische Landschaft möchte mit Ihnen über die Zukunft des Oldenburger Landes sprechen.

Wie wollen wir in Zukunft leben? Wie wird es im Oldenburger Land künftig aussehen? Welche Entwicklungen werden uns in der Gestaltung unsere Zukunft beeinflussen?

 

Wir laden Sie ein, mit uns zu den Bereichen Küstenschutz, Raumplanung und Wasserwirtschaft zu diskutieren, zu planen und abzuwägen. Das Oldenburger Land im Jahr 2050 – Klimawandel


Die Wüste lebt! – Kultur im ländlichen Raum

Am 29. November 2018 will die Oldenburgische Landschaft in der Kath. Akademie Stapelfeld (Cloppenburg) eine Tagung zum Thema „Die Wüste lebt! – Kultur im ländlichen Raum“ durchführen. Ziel der aktuellen Tagung ist es, gute Beispiele des kulturellen Angebotes im Oldenburger Land vorzustellen, um davon zu lernen, gleichzeitig aber auch nachzufragen, welche Probleme existieren und wie diese gelöst werden können. Um Anmeldung wird gebeten.

Tagungsinformationen

 


Netzwerkprojekt "1918/18 - Revolution im Nordwesten"

www.revolution-nordwest.de
1918/19 - Revolution im Nordwesten ist ein Netzwerkprojekt der Oldenburgischen Landschaft anlässlich des 100. Jahrestages der Novemberrevolution. Zahlreiche Museen, kulturelle Institutionen und Stiftungen zwischen Wilhelmshaven und Lohne, zwischen Emden und Bremen sind in diesem Netzwerk zusammengeschlossen und informieren mit Veranstaltungen, Ausstellungen und Performances an die Umbrüche der Jahre 1918/19. Neben dem Zusammenbruch der Monarchie und den erwähnten Umbrüchen steht gerade auch der demokratische Aufbruch im Zentrum des Netzwerkprojekts.
Derzeit befindet sich ein Programmheft des Projekts im Druck und die Website www.revolution-nordwest.de im Aufbau. Am 08. Juni 2018 wird eine öffentliche Tagung im Küstenmuseum Wilhelmshaven stattfinden, auf der Referenten aus Wilhelmshaven, Bremen, Emden,Jever und Oldenburg die Ereignisse der Jahre 1918/19 und deren Folgen für die Region erörtern werden.
Die Schirmherrschaft über dieses Projekt, das für weitere Interessenten offen steht, hat Ministerpräsident Stephan Weil übernommen. Projektleitung: Benno Schulz (schulz[at]oldenburgische-landschaft.de).

Den Flyer zur Tagung am 8.6.2018 finden Sie hier.

Das Programmheft zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.


Sehnsucht Europa – Zusammenfinden

Austellungsimpressionen, Foto: Oldenburgische Landschaft - Die Ausstellung zeigt die individuellen Ergebnisse von in Fotografien, historischen Dokumenten, Erinnerungsgegenständen, persönlichen Interviews und künstlerischen Objekten
Die Ausstellung zeigt die individuellen Ergebnisse von in Fotografien, historischen Dokumenten, Erinnerungsgegenständen, persönlichen Interviews und künstlerischen Objekten
Sehnsuchtsmobil, Foto: oldenburgische Landschaft - Das Sehnsuchtsmobil sprach mit Besuchern über ihre Sehnsucht Europa, während per „graphic recording“ das Gespräch mitgezeichnet wurde.
Das Sehnsuchtsmobil sprach mit Besuchern über ihre Sehnsucht Europa, während per „graphic recording“ das Gespräch mitgezeichnet wurde.
Sehnsucht Europa - Zusammenfinden - Sehnsucht Europa - Zusammenfinden
Sehnsucht Europa - Zusammenfinden

„Sehnsucht Europa“  ist ein Zusammenschluss aus vielfältigen Projekten kultureller Akteure in Bremen, Delmenhorst, Lohne, Oldenburg und Syke. 

Was wünschen wir uns für ein gutes Zusammenleben? Wann fühlen wir uns willkommen? Was bedeutet „Heimat“? Und ist das Leben in Vielfalt bereits alltäglich? Mit diesen Fragen haben sich Museen und Kulturschaffende zusammen mit Menschen unterschiedlicher Herkunft in Bremen, Delmenhorst, Lohne, Oldenburg und Syke beschäftigt.

Die Wanderausstellung zeigt die individuellen Ergebnisse dieser Begegnungen, in Fotografien und Dokumenten, Erinnerungsgegenständen, persönlichen Interviews und künstlerischen Objekten. Die Ausstellung wird an fünf verschiedenen Orten gezeigt. Sie wurde von Oldenburgischen Landschaft initiiert und ist Teil des Projekts „Sehnsucht Europa“.

Das Projekt wird von der Metropolregion Nordwest, dem Senator für Kultur Bremen, Stadtkultur Bremen e.V. und der Oldenburgischen Landschaft gefördert. Projektträgerin ist die Oldenburgische Landschaft. Das Sehnsuchts-Mobil wird von der Europäischen Kommission (Vertretung in Deutschland) unterstützt.

Weitere Informationen zum Projekt und die aktuellen Termine finden Sie unter www.sehnsuchteuropa.de

 


Beste buren/Fenster zum Nachbarn

Präsentation „Fenster zum Nachbarn“ . Foto: Oldenburgische Landschaft
Präsentation „Fenster zum Nachbarn“ . Foto: Oldenburgische Landschaft

Das zweisprachige Magazin "Beste buren/Fenster zum Nachbarn" ist erschienen. Das „Kulturland Oldenburg“ und die niederländische Zeitschrift „Noorderbredte“ kooperierten für diese zweisprachige Sonderausgabe. Anlass ist die Europäische Kulturhauptstadt Leeuwarden 2018 im Norden der Niederlande.

Das 112-seitige Magazin befasst sich mit Fragen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den nördlichen Niederlanden, Ostfriesland und dem Oldenburger Land. Auch das 40jährige Jubiläum der Ems-Dollart-Region (EDR) ist Thema. Deutsche und niederländische Autoren schreiben über Themen, die grenzübergreifend betrachtet werden und werden können und sie greifen die Projekte der Kulturhauptstadt auf. Eine Zusammenfassung ihres Beitrags wird in die jeweils andere Sprache übersetzt abgedruckt.

Das Heft ist in allen großen Kultureinrichtungen im Oldenburger Land kostenlos erhältlich. Eine PDF-Variante steht für alle Interessierten bei issuu zur Verfügung. 


FRI News Jugendreporter

In der Auseinandersetzung mit Bildmaterial bearbeiten die Jugendlichen auch Fragen zu Persönlickeits- und Urheberrecht.
In der Auseinandersetzung mit Bildmaterial bearbeiten die Jugendlichen auch Fragen zu Persönlickeits- und Urheberrecht.
In einem dreitägigen Workshop Anfang April haben Jugendliche aus dem gesamten Kreisgebiet Friesland die Online-Zeitung FRI News unter professioneller Anleitung konzipiert.
In einem dreitägigen Workshop Anfang April haben Jugendliche aus dem gesamten Kreisgebiet Friesland die Online-Zeitung FRI News unter professioneller Anleitung konzipiert.
Projektleiterin Alice Düwel muss sich auch schon mal für ein Foto herhalten
Projektleiterin Alice Düwel muss sich auch schon mal für ein Foto herhalten
Als FRI News-Reporter lernen die Jugendlichen, Informationen zu recherchieren und zu verarbeiten
Als FRI News-Reporter lernen die Jugendlichen, Informationen zu recherchieren und zu verarbeiten

Jugendreporter lernen Medienkompetenz

Auf der Internet-Plattform „FRI-News“ berichten Jugendliche im Landkreis Friesland über für sie relevantet Themen. Unter fachkundiger Betreuung recherchieren und verfassen sei die Beiträge und lernen dabei journalistische Fähigkietne und Medienkompetenzen.

Mit der Chefredaktion hat die Oldenburgische Landschaft die Diplom-Medienwirtin und Journalistin Alice Düwel beauftragt. Den Anfang hat die Integrierte Gesamtschule Friesland Nord in Schortens gemacht. In drei Projekttagen sind gut 20 Beiträge entstanden. Inhaltlich reicht das Spektrum von lokaler Flüchtlingspolitik und Umweltschutz über Mobbing und School-Life-Balance bis hin zu Perspektiven in Studium und Beruf sowie Freizeitaktivitäten wie esports und Cosplay (japanischer Verkleidungstrend).

 „Bei der Ausarbeitung der Themen war es für die meisten Schüler/innen zunächst schwierig, sich auf eine Kernaussage zu fokussieren und dazu seriöse Quellen zu recherchieren“, beobachtet Projektleiterin Alice Düwel. „Zum Beispiel sind sie davon ausgegangen, dass ein Erfahrungsbericht Information genug ist. Das entspricht ja auch genau dem Publikationsverhalten, das wir täglich in sozialen Netzwerken an den Tag legen. Im Dialog haben wir dann am konkreten Beispiel erarbeitet, was ausgewogene Berichterstattung bedeutet und wie wichtig es ist, dass wir ein Thema mithilfe seriöser Informationen von Experten einordnen“, erklärt die Journalistin weiter. Die jungen Reporter bestimmen selbst, zu welchen Themen und mit welchen medialen Mitteln sie arbeiten möchten.

Die Jugendhäuser werben gezielt auch unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund für das Projekt. Die Online-Zeitung soll gerade im ländlichen Raum, wo es einer Erhebung der Oldenburgischen Landschaft zufolge, oft an Begegnungsräumen fehlt, Beteiligung unabhängig von Herkunft und Alter ermöglichen und so nicht zuletzt die Identifikation mit der Region stärken.

Finanzierung aus Stiftungsgeldern, Landes- und EU-Mittel

Konzipiert wurde die anzeigenfreie Online-Zeitung FRI-News Anfang April in einem Workshop im Jugendzentrum „Pferdestall“ in Schortens unter Beteiligung von Jugendlichen aus allen friesländischen Kommunen und unter fachlicher Anleitung der Journalistin Alice Düwel. Die Webagentur „Küstenschmiede“ aus Jever hat die Programmierung übernommen.

Die Mittel dafür (knapp 13.000 Euro) hat das Land Niedersachsen aus dem Förderprogramm für Demografie-Projekte in den niedersächsischen Teilen der Metropolregion Nordwest und in Weser-Ems zur Verfügung gestellt. Das nun folgende Projekt der Medienkompetenzschulungen in Schulen und Jugendhäusern unterstützt die Gertrud und Hellmut-Barthel-Stiftung aus Varel mit knapp 6500 Euro. Aus Leader-Mitteln der Europäischen Union kommen gut 20.000 Euro und das Land Niedersachsen finanziert noch einmal gut 13.600 Euro über das Förderprogramm für Demografie-Projekte in den niedersächsischen Teilen der Metropolregion Nordwest und in Weser-Ems. 


Geschichtsnetzwerk / Geschiedenisnetwerk

Hermann Wessels, Geschäftsführer INTERREG, hielt eine kurze Willkommensrede und übergab dem Netzwerkkoordinator Dr. Marijn Molema die offiziellen Unterlagen zur Förderung durch das INTERREG-V-Programm. - © Foto: Geschichtsnetzwerk
Hermann Wessels, Geschäftsführer INTERREG, hielt eine kurze Willkommensrede und übergab dem Netzwerkkoordinator Dr. Marijn Molema die offiziellen Unterlagen zur Förderung durch das INTERREG-V-Programm.

Netzwerk für die grenzüberschreitende Geschichte des Nordens der Niederlande und Nordwestdeutschlands

Das Geschichtsnetzwerk stimuliert die Zusammenarbeit in Bezug auf die Regionalgeschichte und das Kulturerbe der nördlichen Niederlande und Nordwest-Deutschlands.

Durch die Organisation gemeinsamer Aktivitäten werden Personen und Organisationen näher zueinander gebracht, wodurch eine Agenda für die Zukunft entsteht. Es gibt bisher schon gute grenzübergreifende Zusammenarbeiten. Die Initiative möchte aber einen Schritt weitergehen und die Zusammenarbeit weniger von einzelnen Individuen abhängig machen, sondern eine nachhaltige Struktur entwickeln. Dafür wird zunächst eine Basisnetzwerk benötigt, das durch konkreten Aktivitäten schaffen werden soll.

Das Geplante hat zudem einen ideellen Hintergrund. Projekte im Bereich der Regionalgeschichte und des Kulturerbes beeinflussen auch den Kulturtourismus. Kulturtourismus kann die Bewohner jenseits der Grenze miteinander in Kontakt bringen. Durch solche Begegnungen wird die Grenze auf mentaler Ebene abgebaut und die kulturellen und wirtschaftlichen Möglichkeiten erweitert.

http://gesnet.eu/de/

Bisherige Tätigkeiten:

Phase I: 4 Projekte, zwei zum Thema „Migration“, zwei zum Thema „Digitalisierung“

auf deutscher Seite:

HisGis Ostfriesland Pilotprojekt Leer, Beteiligte des Projektes sind die Fryske Akademy, das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen, die Ostfriesische Landschaft, die Stadt Leer, das Stadtarchiv Leer und das Heimatmuseum Leer. Basis für ein HISGIS Leer waren die Karten der Ersten Preußischen Landesaufnahme ab ca. 1870 mit den entsprechenden Grundbüchern.

Learning and working across the border, Gemeinschaftsprojekt der Emsländischen Landschaft und des Ems-landmuseums Lingen


Bestandsaufnahme „Kultur und Integration in der Metropolregion Nordwest“

Foto: dieter_sch_tz/pixelio.de
Foto: dieter_sch_tz/pixelio.de

Die Oldenburgische Landschaft hat mit Unterstützung durch die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe der Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg eine Erhebung bei Kulturinstitutionen und -vereinen in der Metropolregion Nordwest durchgeführt. Dabei stand die Frage im Vordergrund, inwieweit die Institutionen und Vereine mit Migranten, die schon länger hier leben, und Migrantenselbstorganisationen zusammenarbeiten beziehungsweise sich in anderer Form den Themen Migration und kulturelle Vielfalt widmen. Die Befragung, die sich an Museen, Kulturzentren, Theater, Heimatvereine und weitere richtete, erfolgte von September 2015 bis Februar 2016. Gefördert hat das Projekt die Metropolregion Nordwest. Hier geht es zu den Ergebnissen der Bestandsaufnahme.


Oldenburger Historischen Quartett

Zweimal jährlich findet das Oldenburger „Historischen Quartetts“ statt. Es wurde 2001 von dem Oldenburger Historiker Prof. Dr. Ernst Hinrichs zusammen mit der Buchhandlung Thye ins Leben gerufen. 

Seit Herbst 2015 findet es wie folgt statt: Drei Historiker/inenn der Carl von Ossietzky- Universität Odlenburg und ein/e Autor/in einer wichtigen Neuerscheinung aus dem historisch-politischen Bereich als Gast sprechen über das jeweilige Werk sowie einer weiteren Neuerscheinung.

Neuzeithistorikerin Prof. Dr. Gunilla Budde
Osteuropahistoriker Prof. Dr. Hans Henning Hahn 
Althistoriker Prof. Dr. Michael Sommer.

Gäste waren unter anderem:

Bernd Roeck: Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance.
Patrick Bahners: Helmut Kohl. Der Charakter der Macht
Christopher Clark: Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog
Jan Assmann: Exodus. Die Revolution der Alten Welt
Prof. Dr. Ute Frevert mit Ihrem Buch "Gefühlspolitik - Friedrich II. als Herr über die Herzen?
Prof. Dr. Jürgen Kocka, um u. a. auch über sein jüngstes Werk "Arbeit an der Geschichte"
Ulrich Raulff: Das letzte Jahrhundert der Pferde. Geschichte einer Trennung

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Kontakt

Oldenburgische
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Gartenstraße 7
26122 Oldenburg

Telefon: 0441- 77 91 8 -0
Telefax: 0441 - 77 91 8 -29

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