Kulturkompass

Der Kulturkompass ist ein kostenloser Service der Oldenburgischen Landschaft. Er beinhaltet eine Auflistung der Kultureinrichtungen des Oldenburger Landes mit ihren Kontaktdaten.

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Zwischenahner Meer

Ort:
26160 Bad Zwischenahn
Kategorie:
  • Natur und Umwelt

Zwischenahner Meer

Das Zwischenahner Meer (ältere Bezeichnung: Elmendorfer Meer) ist – nach dem Steinhuder Meer und dem Dümmer – der drittgrößte natürliche See Niedersachsens mit Nord-Südausdehnung 2.882 m, Ost-West-Ausdehnung 2.050 m, absolter Höhe NN +5,60 m (Wasserspiegel bei Mittelwasser), Fläche 5,3 qkm, durchschnittlicher Tief 3,3 m, größter Tiefe 6 m, die noch von einer 4-6 m mächtigen Mudde unterlagert wird. Eigentümer ist das Land Niedersachsen.

Das Zwischenahner Meer ist der tiefste der großen niedersächsischen Seen. Seine Entstehung wird auf einen tektonisch nachgewiesenen Salzstock im Untergrund zurückgeführt (tiefer als 300 m unter der Oberfläche), dessen Hutgestein durch Grudwasser angelaugt ist, wodurch die quartären Deckschichten nachsackten.

Das Einzugsgebiet beträgt ohne Seefläche 91 qkm, davon entfallen auf die wichtigsten drei Zuflüsse Halfsteder Bäke, Auebach und Otterbäke 77 qkm. Der Zustrom fließt über die (Zwischenahner) Aue nach Südwesten ab. Ein hoher Anteil von Moorböden im Einzugsgebiet färbt das Wasser jahreszeitlich schwankend gelb bis bräunlich. Durch die nährstoffreichen Zuflüsse aus landwirtschaftlich genutzten Gebieten ist es mit anorganischem Stickstoff und Phosphat belastet. Aus den tiefsten Ablagerungen ist allerdings bekannt, dass der See bereits vor Beginn des menschlichen Einflusses eutroph (nährstoffreich) gewesen ist.

Regelmäßig und mit wechselnden Arten entwickeln sich planktische Algen ("Wasserblüte"), die durch den zusätzlichen Nährstoffeintrag begünstigt werden (Polytrophierung). Anstrengungen richten sich daher auf die Begrenzung der Zunahme von Phosphateintrag, um die ästhetische und hygienische Qualität dieses überregional bedeutenden Bade- und Freizeitgewässers zu erhalten.

Literatur: Dietrich Hagen: Molberger Dose, in: Oldenburgisches Ortslexikon. Archäologie, Geografie und Geschichte des Oldenburger Landes, Band 2: L-Z, herausgegeben von Albrecht Eckhardt im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft, Oldenburg 2011, S. 1172 f.

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