Kulturkompass

Der Kulturkompass ist ein kostenloser Service der Oldenburgischen Landschaft. Er beinhaltet eine Auflistung der Kultureinrichtungen des Oldenburger Landes mit ihren Kontaktdaten.

Falls Sie einen Eintrag Ihrer Einrichtung aktualisieren oder neu anlegen möchten, so schreiben Sie bitte eine E-Mail an struck[et] oldenburgische-landschaft.de und teilen uns den Namen, die Kontaktdaten und ggf. eine Kurzbeschreibung Ihrer Einrichtung mit. Dieser Service ist für Sie kostenlos.

Es sind alle Vereinigungen, Institutionen, Organisationen, Initiativen und Projekte des Oldenburger Landes willkommen, die in den Bereichen Kunst und Kultur, Natur und Umwelt, Heimatpflege, Plattdeutsch und Saterfriesisch, Bildung und Wissenschaft tätig sind. Das Gebiet des Oldenburger Landes umfasst die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch und die Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven.


Die Eintragungen werden von der Oldenburgischen Landschaft nach Angaben der Kultureinrichtungen und nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr veröffentlicht. Einzelauskünfte sollten bei den jeweiligen Einrichtungen direkt eingeholt werden. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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Deutscher Schulschiff-Verein e.V.

Ort:
Zum Alten Speicher 15
28759 Bremen
Kategorie:
  • Nautik und Marine
Webseite:

http://www.schulschiff-deutschland.de

E-Mail:

info@schulschiff-deutschland.de

Telefon:

0421 6587373

Fax:

0421-658 7374

Der Deutsche Schulschiff-Verein wurde am 12. Januar 1900 im heute nicht mehr existierenden Hotel “Continental” in Berlin gegründet. 227 Persönlichkeiten aus dem Adel, der deutschen Wirtschaft, der Schiffahrt und Politik führt die erste Mitgliederliste auf. Heute als Namensgeber von Weltkonzernen bekannte Familien engagierten sich. Der Deutsche Kaiser Wilhelm II (Foto) spendete spontan 5000 Mark als jährlich zu wiederholende Unterstützung aus seiner “Privatschatuelle”. Auch andere Mitglieder der Kaiserlichen Familie beteiligten sich an der Gründung des Deutschen Schulschiff-Vereins. Großherzog Friedrich August von Oldenburg, Besitzer eines nautischen Patents sowie ein großen Dampfyacht, die er selbst zu steuern pflegte, wurde der “Gründungsprotektor”, heute würde man sagen: der “Schirmherr”. Sein Engagement bezog sich jedoch nicht allein auf die Gründung. Danach galt es, weitere Förderer für den Verein zu gewinnen. Mehrere hundert Einzelpersonen, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Schulen und Mandatsträger bis hin zum Präsidenten des Bremer Senats beteiligten sich. Eingetragen wurde der Verein im März 1900 in das Vereinsregister in Oldenburg (dort ist er noch heute eingetragen). Die Stadt an der Hunte sollte auch stets der Heimathafen aller Schiffe des Deutschen Schulschiff-Vereins werden. Ihren Liegeplatz aber, so wurde beschlossen, hatten die insgesamt sechs Schiffe stets in Elsfleth - “angelegt an den Elsflether Gärten”, wie es damals hieß. Der Heimathafen Oldenburg steht noch heute am Heck des “Schulschiff Deutschland”, ebenso wie Bremen.
Erster geschäftsführender Vorsitzender des Vereins wurde nach der Gründungsversammlung Graf von Roedern, der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Reeder, zweiter geschäftsführender Vorsitzender war Professor Dr. Schilling, der Direktor der Seefahrtsschule Bremen. Die Hansestadt an der Weser war auch von Beginn an Standort der Geschäftsstelle des Vereins.
Der erste Jahrtesbeitrag wurde mit 200 Mark festgelegt, “lebenslängliche Mitglieder” hatten 3000 Goldmark zu zahlen. Der Ausbildungsbeitrag, den Eltern von Schiffjungen (Zöglingen) zu zahlen hatten, betrug 250 Mark. In diesem einmaligen Betrag waren 120 Mark für zweckmäßige Bekleidung enthalten. Für soziale Härtefälle gab es stets ein Stipendium. Ziel des Vereins war es nicht , “seemännische Elite” zu fördern, sondern vielmehr seemännischen Nachwuchs für die Handelsschiffahrt vorwiegend aus bürgerlichen Familien zu gewinnen. In den ersten Jahresberichten des Vereins wurde denn auch stets aufgeführt, wie hoch der Anteil der Zöglinge aus Familien von “Unterbeamten oder Handwerkern” war.

Der Deutsche Schulschiff-Verein betrieb in seiner Geschichte sechs gesegelte Schulschiffe. Davon befindet sich heute noch “Schulschiff Deutschland” in seinem Besitz. Das Schiff wurde bis Juli 2001, neben anderem, als Internatsschiff für Auszubildende genutzt, die den Beruf des Schiffsmechanikers in der deutschen Seeschiffahrt anstrebten. Daneben gibt es an Bord des Seglers vielfältige andere Aktivitäten.

Derzeitiger Vorsitzender ist der Bremer Senator a.D. Claus Jäger

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Kontakt

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