Kreativität & Kultur in Zeiten COVID-19


Veranstaltungen wurden und werden abgesagt oder finden unter "erschwerten Bedingungen" statt - aber Kultur und Kreativität findet immer seinen Ausdruck.
Wir zeigen hier einige Beispiele.

Dat moie is ja, dat de Natur en beten „Luft holln“ kann in disse Dagen.
Wi mag hapen, wi Minschen nimmt wat ut disse Tiet för us mit. Minner „höger-wieter-flinker-neier-beter“ un besinnt us up dat wat würkelk in’t Leven tellt: En Dack övern Kopp, en levet Woort, dat Mit’nanner un en Ümarmen.

Beim Autofahren, bei der Hausarbeit oder im Garten liegend – Berichte über das kulturelle Geschehen im Oldenburger Land können Sie jetzt immer dabei haben. Einzelne Beiträge aus unserem vierteljährlich erscheinenden Mitgliedermagazin „Kulturland Oldenburg“ werden vorgelesen und auf unsere Webseite zum Hören angeboten. Sie können direkt im Browser abgespielt werden, oder zum Mitnehmen heruntergeladen werden

 


Diskussion und Gespräch

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Stellungnahme des Deutschen Kulturrates: 

"Kultur- und Kreativwirtschaft jetzt stützen und Perspektiven geben"

 

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, rief bereits im Frühjahr 2020 die Künstler*innen, die Kultureinrichtungen, die kleinen und großen Akteure aus der Kulturwirtschaft auf, zu kämpfen und sich nicht von Regierung und Verwaltung klein halten zu lassen.
Sie würden dringend gebraucht, um die Angst in unserer Gesellschaft in neuen Aufbruch zu verwandeln. Dies und mehr in der  Ausgabe von Politik & Kultur (5/20)


Theater digital

Präsentieren das Hörspiel „Das verschlossene Klassenzimmer“: (hinten, v.l.) die Mitwirkenden Amelie Eilers, Lukas Arping, Mirja von Häfen und Felix Klostermann, (Mitte, v.l.) die Förderinnen und Förderer Hanna Remmers (Oldenburgische Landschaft), Sophie Arenhövel (Kulturbüro) und Tim-Oliver Ostheider (LzO) sowie die Initiatoren Nils Naumann, Eike Weinreich und Martin Kammer. - © Stadt Oldenburg
Präsentieren das Hörspiel „Das verschlossene Klassenzimmer“: (hinten, v.l.) die Mitwirkenden Amelie Eilers, Lukas Arping, Mirja von Häfen und Felix Klostermann, (Mitte, v.l.) die Förderinnen und Förderer Hanna Remmers (Oldenburgische Landschaft), Sophie Arenhövel (Kulturbüro) und Tim-Oliver Ostheider (LzO) sowie die Initiatoren Nils Naumann, Eike Weinreich und Martin Kammer.

Das Oldenburger Uni Theater OUT hat sein Programm komplett auf Stream umgestellt. Auf dem Spielplan stehen zum BEispiel "Ein WEihanchtslied - Szenische Lesung" oder Sketche als Kurzfilm-Comedy.

 

Im Frühjahr 2020 hat das Staatstheaters Oldenburg die Zuschauer auf kreative Weise an den Proben des Ensembles teilnehmen: In kurzen Aufnahmen fanden Lesungen, Proben, und Konzerte statt, bei denen auch schon man der Rasenmäher als Musikinstrument zum Einsatz kommt. Die Schneiderwerskstatt nährt derwzeil Masken.

Das Theaterpädagogische Zentrums (TPZ+) und das Netzwerk von Jugendkulturarbeit e.V. - über den wir auch im Kulturland 2.2019 berichteten - probte mit 120 Jugendlichen mittels Skype oder Zoom, wie die Nordwest-Zeitung ausführlich berichtet.

Der Theaterregisseur und Filmemacher Eike Weinreich initiierte zusammen mit Schauspieler und Theaterregisseur Martin Kammer ein Hörspielprojekt mit Jugendlichen. Spontan und kurzfristig konnte dafür die Freizeitstätte Bürgerfelde als Partner gewonnen werden, welcher die Oldenburgische Landschaft eine schnelle Förderungszusage erteilte. Die beiden Oldenburger sprechen besonders die in Isolation befindlichen Jugendlichen aus kultur- und bildungsfernen Sozialräumen an, und proben bereits an dem Hörspiel "Das geschlossene Klassenzimmer".
Hier sehen Sie den Bericht im Kulturland Oldenburg.

 


Kino "on demand"

© CC0

Das Cine K bietet neben dem gewohnten Programm eine Reihe von Filmen als "on demand" Variante an. außerdem bietet das "Sofa k" ein kuratiertes Filmprogramm für alle Kinoliebhaber*innen: Jeden Donnerstag, pünktlich zum Start der Kinowoche, gibt es drei neue Wochenfilmtipps: je einen für die ganze Familie und zwei für Jugendliche und Erwachsene.
Homepage: www.cine-k.de
Facebook: www.facebook.com/cinekoldenburg 
Instagram: @cine_k_oldenburg

QueerScope veranstalten vom 17. bis 27. Dezember 2020 ein queeres Filmfestival online. QueerScope ist eine Kooperation von 19 unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland, darunter auch in der Stadt Oldenburg im Cine k.

 


Bücher und mehr

Sie müssen nicht zu den "Großen" wechseln, sondern können weiterhin die Händler vor Ort unterstützen: Fast alle Buchhandlungen vor Ort bieten an, Bücher zu verschicken. Viele haben online-Shops, andere sind telefonisch zu erreichen. Lassen Sie sich telefonisch beraten oder störbern Sie auf der jeweiligen Webseite. 

Die Krise mach kreativ: Die Buchhandlung Isensee versendet beispielsweise Lesetipps in ihrem Newsletter, nachdem dies von den Leserinnen und Lesern gewünscht wurde.

Die niedersächsischen Landesbibliotheken in Hannover, Oldenburg und Wolfenbüttel verfügen über große Sammlungen an digitalisierter Sach- und Fachliteratur ‒ von öffentlich frei zugänglichen Texten zu unterschiedlichen Wissensgebieten (Open Access), über die Inhalte wissenschaftlicher Fachzeitschriften bis hin zu E-Books und Hörbüchern. Der digitale Zugang zu ihren Beständen ist vorrübergehend erleichtert durch den Verzicht auf eine persönliche Anmeldung.
www.gwlb.de/
www.hab.de/
www.lb-oldenburg.de/

Im AV-Portal (audiovisuelle Medien) der TIB – Leibniz-Informationszentrum für Technik und Naturwissenschaften können Nutzerinnen und Nutzer zudem in mehr als 20.000 hochwertigen wissenschaftlichen Videos von Vorlesungen, Experimenten, Konferenzen und anderen Lernmaterialien vieler unterschiedlicher Fachrichtungen recherchieren.

 

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„Corona versus Kultur“ - Newsletter des Deutschen Kulturrates

Einschätzungen, Auswirkungen, Maßnahmen zum Kulturbereich in der Corona-Pandemie.Unter www.kulturrat.de/corona/ können Sie einen Newsletter für alle von Einschränkungen betroffenen Künstler, kulturwirtschaftlichen Unternehmen, öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen abonnieren.


Stadt Oldenburg: #kreativerWIRus

© stolen!

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie haben zahlreiche Oldenburger Kultureinrichtungen und Kreative ihre Programme und Arbeiten so angepasst, dass sie über das Internet abrufbar sind. Viele der neuen digitalen kulturellen Angebote sind ab sofort auf den Kanälen der Plattform „Kulturschnack“ gebündelt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können damit unter dem Motto #KreativerWIRus speziell für das Netz produziertes Theater, musikalische Beiträge, literarische Projekte, virtuelle Führungen durch Ausstellungen oder auch einen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs erleben.

In Kooperation mit der Oldenburger Tourismus und Marketing GmbH (OTM) und unterstützt vom Lokalsender Oldenburg eins hat die Stadt Oldenburg die Kultur- und Kreativszene aufgerufen, in den nächsten Wochen Programme gezielt für die sozialen Medien zu entwickeln und vorhandene Aktivitäten auch auf den Kulturschnack-Kanälen bereitzustellen. Der Kulturschnack ist eine Plattform für Oldenburger Kultureinrichtungen, die bereits seit 2018 von der OTM betrieben wird und insbesondere von den drei städtischen Museen, den beiden Landesmuseen und dem Oldenburgischen Staatstheater bespielt wird. In diesen Tagen, in denen das öffentliche Kulturleben zum Erliegen kommt, erfährt das Portal eine ganz neue Aktualität.

Der Kulturschnack ist in den sozialen Medien abzurufen unter www.facebook.com/kulturschnack und www.instagram.com/kulturschnack sowie über die Hashtags #Kulturschnack und #KreativerWIRus.


Plattform von Musikland Niedersachsen

Mit #Heimvorteil sollen auch die positiven Töne dieser Tage sichtbar gemacht werden. 

In Niedersachsen gibt es zahlreiche neue, digitale Ideen für Konzert- und Unterhaltungsformate. Daher soll Heimvorteil-Plattform für die "Tage der digitalen Hausmusik" für die vielfältigen Ideen und Energien aus Niedersachsen geöffnet werden

Auf der Plattform heimvorteil-niedersachsen.de können digitale Konzerte eingetragen und lokale Künstler*innen unterstützt werden, die aus ihrem Wohnzimmer auch in Zeiten sozialer Distanz die verbindende Kraft der Musik verbreiten.


Vernetzung der Freien Kreativen in Oldenburg

Das lose Netzwerk einzelner Kultur- und Kreativschaffende in der Stadt Oldenburg, die CREATIVE MASS will die vielen, vielen roten Fäden in Oldenburg zusammenführen, Austausch schaffen, Ideen und Lösungen entwickeln. Die CREATIVE MASS bietet sich als Ansprechpartner*in und Vermittlerin an, wenn die gängigen Wege nicht funktionieren sollten:

Die facebook-Gruppe der CREATIVE MASS unter https://www.facebook.com/groups/1303371203090441/ mit ihren knapp 1400 Mitgliedern kann als Ort des Krisen-Austauschs genutzt werden.


Museen

In den Museeen des Oldenburger Landes findet die wissenschaftliche Arbeit nach wie vor statt. Um mit der Öffentlichkeite zu kommunizieren, werden Blogs,Podcasts und kurze Filme online gestellt bzw. erweitert oder die Museumspädagogik stellt Malvorlagen oder Rätsel ins Internet.

Das Schiffahrtsmuseum Brake beispielsweise untersucht einen umfangreichen Nachlass.
Das Schlossmuseum Jever stellt in einem virtuellen Schaukasten Objekte der Sammlung vor.

 

Hier können Sie im Kulturkompass nach Organisationen suchen:

Kontakt

Oldenburgische
Landschaft
Gartenstraße 7
26122 Oldenburg
Telefon: 0441- 77 91 8 -0
Telefax: 0441 - 77 91 8 -29
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Freitag: 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr

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